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Stark zugelegt hat auch der Anteil der geringfügigen Beschäftigung. In dem Ausmaß, in dem die Bedeutung von Teilzeit, geringfügiger Beschäftigung und befristeter Jobs stieg, nahm aber der Bevölkerungsanteil ab, der nicht erwerbstätig ist. Per saldo hat der Zuwachs der flexiblen Stellen also dafür gesorgt, dass Bürger, die zuvor keinen Job hatten, eine Beschäftigung gefunden haben. Die flexiblen Erwerbsformen waren somit ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt.

Für die These, dass unbefristete Vollzeitstellen verstärkt in andere Stellen umgewandelt wurden, gibt es keine überzeugenden Belege. Im Gegenteil: Rund 78 Prozent der Personen, die im Jahr 2003 einen unbefristeten Vollzeitjob hatten, waren auch 2008 noch in einem solchen Vertragsverhältnis. Dieser Anteil der „stabilen“ Beschäftigung hat sich gegenüber vorhergehenden Fünfjahreszeiträumen vergrößert: Von 1993 bis 1998 waren lediglich 69 Prozent fortgesetzt unbefristet und Vollzeit tätig.

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Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Crowdworking Ruf nach RegulierungArrow

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

iwd
30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de

Minijobs im Alter
IW-Nachricht, 30. August 2016

Minijobs im Alter Rentner wollen sich was gönnenArrow

In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen Minijob. Was einige Politiker vorschnell als Signal für eine steigende Altersarmut werten, ist aber eigentlich positiv: Die Entwicklung dürfte eher auf einen gesunden Arbeitsmarkt zurückzuführen sein. mehr