IW-Verbandsumfrage 2011 Image
Quelle: Fotolia

Demnach geben 41 der 46 befragten Wirtschaftsverbände an, die Stimmung in ihren Mitgliedsunternehmen sei besser als vor einem Jahr – nur drei berichten von einem trüberen Stimmungsbild. Vor diesem Hintergrund erwarten 35 der 46 Verbände auch für 2011 höhere Produktions- und Umsatzzahlen als für 2010. Lediglich sechs Branchen rechnen mit einem schlechteren Ergebnis. „Damit ist die Basis für eine stärkere Investitionstätigkeit gelegt, die sich ebenfalls in einer steigenden Beschäftigtenzahl niederschlagen sollte“, stellt der IW-Direktor fest. In der Tat gehen 29 Verbände von einem zunehmenden Investitionsvolumen im neuen Jahr aus, 15 halten ein konstantes und nur zwei ein kleineres Investitionsbudget als für 2010 für wahrscheinlich. Diese Entwicklung gibt auch dem Arbeitsmarkt positive Impulse: Fast die Hälfte der Branchenverbände erwartet, dass die Beschäftigtenzahlen in ihren Unternehmen steigen werden.

Ungeachtet der positiven Umfrageergebnisse betont Hüther allerdings, dass das internationale Umfeld 2011 schwierig bleibt. Zudem würden viele Wirtschaftsbereiche auch im neuen Jahr noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreichen, sodass die Bäume vorerst keineswegs in den Himmel wachsen.

IW-Verbandsumfrage 2011
IconDownload | PDF

22. November 2016

Auslandskonjunktur Europa muss die Weltwirtschaft stabilisierenArrow

Erst der Brexit, dann die Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten: Die Weltkonjunktur wird derzeit auf eine harte Probe gestellt. Auch wenn das globale Wachstum laut IW-Auslandsprognose im kommenden Jahr minimal zulegen wird, bleibt viel zu tun. Den Europäern kommen dabei gleich mehrere Aufgaben zu. mehr auf iwd.de