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Mini-Jobs als Nebenerwerb zusätzlich zu einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Ihre Zahl hat sich seit 2003 von 1,2 Millionen auf momentan 2,4 Millionen verdoppelt. Als Treibsatz für die kleinen Beschäftigungsverhältnisse erwies sich vor allem die Hartz-Reform der Schröder-Regierung: Ab dem Jahr 2003 wurden solche Nebenjobs nicht mehr gemeinsam mit dem Einkommen aus dem Hauptjob bei der Einkommenssteuer und Sozialversicherung veranlagt. Die Abgaben für die Minis werden seither pauschal mit dem Arbeitgeberbeitrag abgegolten. In der Folge bekamen die Beschäftigten weit mehr netto fürs Brutto und diese Jobs wurden beliebter.

Die Motive, warum Beschäftigte nach Feierabend noch einmal einem weiteren Beruf nachgehen, sind nicht eindeutig geklärt. Vorliegende Untersuchungen verweisen vor allem auf eins: Die Beschäftigten möchten im Hauptjob eigentlich mehr arbeiten, können dies in ihrer gegenwärtigen Anstellung aber nicht – vor allem, wenn sie einen Teilzeitjob haben.

IW-Report
IW-Report, 30. September 2016

Tobias Hentze Stellungnahme zum Haushaltsplan 2017 des Landes Nordrhein-WestfalenArrow

Solide Staatsfinanzen sind eine wichtige Voraussetzung, um Spielräume für zukunftsorientierte Investitionen zu schaffen oder um auf außergewöhnliche Aufgaben wie die derzeitige Flüchtlingsintegration vorbereitet zu sein. Der Weg bis zum ausgeglichenen Haushalt ist aber noch weit. mehr

30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de

Grundsteuer
IW-Pressemitteilung, 22. September 2016

Grundsteuer Die Gebäude wegstreichenArrow

Die Länderfinanzminister wollen die Grundsteuer überarbeiten und Millionen Grundstücke neu bewerten lassen. Doch ihr Reform-Vorschlag ist zu kompliziert, zu aufwendig und könnte Neubauten verhindern, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die ideale Lösung wäre ganz einfach: Die Grundsteuer als reine Bodensteuer. mehr