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Offenbar herrscht beim DIW die Vorstellung, dass es sich bei privaten Vermögen vorrangig um Villen, Luxusyachten und Sportwagen handelt, mit denen sich Wohlhabende das Leben versüßen. Das Privatvermögen ist aber die Grundlage des Wohlstands in Deutschland, denn die Privatwirtschaft trägt über 80 Prozent zur deutschen Bruttowertschöpfung bei. Und gerade große Vermögen bestehen überwiegend aus produktiv genutztem Vermögen, sprich Unternehmen, die nun belastet werden sollen.

Damit leistet man der Volkswirtschaft jedoch einen Bärendienst. Wenn private Vermögen nicht mehr für Investitionen zur Verfügung stehen, dann sinkt letztlich auch die Produktion. In der Folge werden weniger Arbeitskräfte nachgefragt und die Arbeitnehmereinkommen sowie der private Konsum gehen zurück. Das ist ein zu hoher Preis für die Sanierung der Staatsschulden.

Gerade in Deutschland erscheint eine solche Maßnahme völlig unangemessen, denn der Bund und ein Großteil der Bundesländer machen ihre Hausaufgaben und fahren ihre Defizite zurück. Dies gelingt zum einen, weil die Steuereinnahmen immer neue Höchststände erreichen. Im Jahr 2016 werden nach der aktuellen amtlichen Steuerschätzung mit 687 Milliarden Euro fast 91 Milliarden Euro mehr erwartet als 2012, das ebenfalls einen historischen Höchststand markiert. Zum anderen steigen die Ausgaben aktuell nur moderat an. Umfangreiche Steuer- oder Abgabenerhöhungen, wie sie das DIW vorschlägt, sind dagegen Sand im Getriebe der deutschen Wirtschaft und wecken nur neue Begehrlichkeiten bei Politikern.

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6. Februar 2017

Europäische Währungsunion 25 Jahre Vertrag von MaastrichtArrow

Seit Jahren schlittert die Europäische Union von einer Krise in die andere – vorläufiger Höhepunkt war das Brexit-Votum im vergangenen Jahr. Doch trotz aller Widrigkeiten: Die Mehrheit der Europäer hält den Euro für eine gute Sache. mehr auf iwd.de

IW-Report
IW-Report, 19. Dezember 2016

Tobias Hentze Versorgungsfonds des Landes Schleswig-HolsteinArrow

Die Errichtung des „Versorgungsfonds des Landes Schleswig-Holstein“ zum 1. Januar 2018 und die Konzentration auf eine einzige unterstützende Finanzierungsquelle für die Versorgungslasten ist ein sinnvoller Schritt. Stellungnahme zur schriftlichen Anhörung des Finanzausschusses des Schleswig-Holsteinischen Landtags zum Gesetzentwurf der Landesregierung zur Errichtung eines Versorgungsfonds. mehr

Gutachten, 24. November 2016

Dr. Tobias Hentze / Barbara Engels / Axel Plünnecke / Thomas Puls / Klaus-Heiner Röhl Die wirtschaftliche Situation Nordrhein-WestfalensArrow

Die aktuelle Lage Nordrhein-Westfalens ist ernüchternd: Eine über Jahre betrachtet schwache wirtschaftliche Dynamik, eine höhere Arbeitslosigkeit als jedes andere westdeutsche Flächenland und der mit Abstand höchste Schuldenberg aller Bundesländer illustrieren den Handlungsdruck für die Politik. mehr