Zuwanderung Image
Quelle: Fotolia

Relativ gesehen erscheint der Zuwachs an Zuwanderern aus Griechenland oder Spanien nach Deutschland enorm: Um 84 bzw. 49 Prozent sind sie im 1. Halbjahr 2011 gestiegen, berichtet das Statistische Bundesamt. Tatsächlich handelt es sich jedoch noch nicht einmal um jeweils 10.000 Personen. Darüber hinaus muss bedacht werden, dass Griechen und Spanier lange Jahre einen negativen Wanderungssaldo aufwiesen. Der jüngste Zuwachs ist gerade einmal geeignet, den Saldo ins Positive zu verkehren.

Aus den osteuropäischen Beitrittsländern werden mit über 30 Prozent ebenfalls hohe Zuwächse verzeichnet. Aber im Unterschied zu den südeuropäischen Ländern sind hier auch die absoluten Zuwandererzahlen nennenswert: So kamen 2010 allein 126.000 Zuwanderer aus Polen, 75.000 aus Rumänien und 39.000 aus Bulgarien.

Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 19. Januar 2017

Arbeitsmarkt Mehr Flüchtlinge in BoomregionenArrow

Immer mehr Flüchtlinge finden einen Job, doch die Integration in den Arbeitsmarkt läuft noch nicht optimal. Das liegt auch daran, dass Flüchtlinge nicht dort wohnen, wo Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das muss sich ändern. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr