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Diese Entwicklung geht zwar vorwiegend auf die Zuwanderung aus den EU-Staaten zurück, allerdings stieg auch der Anteil der sogenannten Drittstaatler an – also Menschen mit einem Nicht-EU-Pass. Was aber noch wichtiger ist: Immer mehr von ihnen haben eine Perspektive, dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Dafür braucht man eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, mit der es möglich ist, unbefristet in der Bundesrepublik zu leben und zu arbeiten. Mittlerweile besitzen 55 Prozent der eingewanderten Drittstaatler, die eine Aufenthaltserlaubnis nach dem neuen Zuwanderungsrecht (Reform 2004) bekamen, diese Erlaubnis, 2006 waren es erst 30 Prozent. Das sind gute Nachrichten für die Integration: Denn wer sich hierzulande sicher fühlt und uneingeschränkt arbeiten darf, wird sich eher integrieren, als jemand, der ständig um seine Zukunft bangen muss.

Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt
IW-Nachricht, 24. März 2016

Flüchtlinge Beschäftigungstherapie ist der falsche WegArrow

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will noch in diesem Jahr 100.000 Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge schaffen und fordert dafür mehrere hundert Millionen Euro vom Finanzminister. Mit den subventionierten Jobs möchte sie die Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und vermeiden, dass sie untätig herumsitzen. Doch der Plan der SPD-Politikerin geht in die falsche Richtung. mehr

Berufswahl
17. März 2016

Berufswahl Ein Land, zwei WeltenArrow

In Deutschland haben 2,8 Millionen Arbeitnehmer eine ausländische Staatsangehörigkeit – das ist jeder elfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Die Ausländer arbeiten allerdings oft in ganz anderen Berufen als die Deutschen. mehr auf iwd.de

Ausländische Berufsabschlüsse
28. Januar 2016

Ausländische Berufsabschlüsse Vom Mehanicar zum MechatronikerArrow

Seit 2012 kann jeder, der im Ausland einen Berufsabschluss erworben hat, diese Qualifikation in Deutschland anerkennen lassen. Die Nachfrage nach diesem Verfahren steigt kontinuierlich – auch dank geänderter Zuwanderungsregeln. mehr auf iwd.de