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Diese Entwicklung geht zwar vorwiegend auf die Zuwanderung aus den EU-Staaten zurück, allerdings stieg auch der Anteil der sogenannten Drittstaatler an – also Menschen mit einem Nicht-EU-Pass. Was aber noch wichtiger ist: Immer mehr von ihnen haben eine Perspektive, dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Dafür braucht man eine unbefristete Niederlassungserlaubnis, mit der es möglich ist, unbefristet in der Bundesrepublik zu leben und zu arbeiten. Mittlerweile besitzen 55 Prozent der eingewanderten Drittstaatler, die eine Aufenthaltserlaubnis nach dem neuen Zuwanderungsrecht (Reform 2004) bekamen, diese Erlaubnis, 2006 waren es erst 30 Prozent. Das sind gute Nachrichten für die Integration: Denn wer sich hierzulande sicher fühlt und uneingeschränkt arbeiten darf, wird sich eher integrieren, als jemand, der ständig um seine Zukunft bangen muss.

24. November 2016

Anerkennungsverfahren Importschlager FachkraftArrow

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 17.000 ausländische Berufsqualifikationen geprüft und beschieden. Die meisten Antragsteller bringen eine Ausbildung in einem medizinischen Gesundheitsberuf mit. mehr auf iwd.de

Anerkennung behebt Engpässe und fördert die Integration
IW-Nachricht, 6. Oktober 2016

Ausländische Berufsabschlüsse Anerkennung behebt Engpässe und fördert die Integration Arrow

Deutschland erkennt immer mehr ausländische Berufsabschlüsse an. 2015 waren es rund 12.700, wie das Statistische Bundesamt meldet – 10 Prozent mehr als im Vorjahr. In Zeiten von Fachkräfteengpässen und Flüchtlingsintegration ist das ein besonders wichtiges Signal. mehr

Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt
IW-Nachricht, 24. März 2016

Flüchtlinge Beschäftigungstherapie ist der falsche WegArrow

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will noch in diesem Jahr 100.000 Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge schaffen und fordert dafür mehrere hundert Millionen Euro vom Finanzminister. Mit den subventionierten Jobs möchte sie die Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und vermeiden, dass sie untätig herumsitzen. Doch der Plan der SPD-Politikerin geht in die falsche Richtung. mehr