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Die Beschäftigung in der Zeitarbeit ging im Zuge der Wirtschaftskrise zeitweise recht deutlich um über 20 Prozent zurück. Mit der nunmehr wieder anspringenden Konjunktur sind besonders Zeitarbeitnehmer gefragt, denn noch können sich die Betriebe nicht sicher sein, wie weit der Aufschwung trägt. Somit gelang es bis dato, die Beschäftigungsverluste des Jahres 2009 wieder aufzuholen.Dass die Zeitarbeit unter den gemeldeten Stellen der Arbeitsagenturen einen hohen Anteil hat, hat noch andere Gründe. So ist die Neigung der Unternehmen, offene Stellen der Agentur zu melden, bei Tätigkeiten mit geringeren Qualifikationen am höchsten. Die Zeitarbeit beschäftigt einen weit überdurchschnittlichen Anteil von Hilfsarbeitern. Im Ergebnis ist die Meldequote der Zeitarbeit überdurchschnittlich. Bezogen auf gemeldete und ungemeldete Stellen wäre der Anteil deutlich geringer.

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Crowdworking Ruf nach RegulierungArrow

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

17. Oktober 2016

Arbeitnehmerüberlassung Zeitarbeitsbranche unter DruckArrow

Mit 949.000 überlassenen Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt 2015 wurde in der Zeitarbeit ein neuer Höchststand erreicht. Allerdings fallen die Wachstumsraten nicht mehr so hoch aus wie in früheren Jahren. Zudem drohen der Branche neue Belastungen durch die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. mehr auf iwd.de

30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de