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Insgesamt kamen Sonne, Wasser, Wind und Co. 2011 auf einen Anteil von fast 20 Prozent – fast 40 Prozent davon wurden durch Windräder erzielt. Ohne die Windkraft wäre die Energiewende - die weitgehende Umstellung der Stromproduktion auf erneuerbare Quellen - kaum vorstellbar.

Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien hat die Windkraft auch noch den großen Vorteil, dass sie relativ günstig ist. So erhielten die Erzeuger von Windstrom im Jahr 2011 eine Einspeisevergütung von 4,5 Milliarden Euro – die Anbieter von Solarenergie erhielten über 8 Milliarden Euro. Die Subventionen für die Windkraft beliefen sich dabei auf 2,6 Milliarden Euro, die für die Sonnenenergie auf 6,9 Milliarden Euro. Windräder liefern allerdings doppelt so viel Strom wie Solarmodule. Doppelte Menge bei halben Kosten – für den Stromverbraucher ist das eine gute Rechnung.

Aber auch der Windstrom bringt Probleme. Wenn es stark pustet, muss der Strom vom Norden in den Süden transportiert werden. Und wenn er nicht weht, müssen andere Anlagen einspringen. Die Windenergie ist mithin auf den Netzausbau und die Bereitstellung von Backup-Kapazitäten angewiesen. Außerdem bleiben die Kosten eine Herausforderung. Denn immer noch muss die Windenergie mit Milliarden Euros subventioniert werden.

Ansprechpartner

5. Dezember 2016

Energiewende Netzentgelte im FokusArrow

Bisher galt die EEG-Umlage, über die der Ausbau der erneuerbaren Energien finanziert wird, als der große Kostenblock in der Energiewende. Inzwischen entstehen aber auch immer mehr indirekte Kosten – und die erhöhen die Netzentgelte weiter. mehr auf iwd.de

2. Dezember 2016

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Viele Länder setzen bei der Stromerzeugung zunehmend auf erneuerbare Energien, sodass auf der ganzen Welt mehr und mehr Solaranlagen und Windräder installiert werden. Dass diese nicht überall gleich gut ausgelastet sind, liegt nicht nur an den Standortbedingungen. mehr auf iwd.de

Erneuerbare Energien
IW-Nachricht, 30. November 2016

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Die EU-Kommission hat heute ihre Leitlinien und Reformen für die europäische Energiepolitik vorgelegt. In Sachen Strommarkt beweist sie damit Weitsicht und könnte die zerfaserte und zum Teil ineffiziente Energiepolitik der Länder einhegen – auch die deutsche. mehr