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Für Gründer hat das Internet große Vorteile: Dort können sie vollkommen neue Geschäftsmodelle kostengünstig aufbauen. Häufig sind nur eine Idee, ein paar Computer und einige Programmierer nötig. Man denke nur an Google – der Weltkonzern startete als Zwei-Mann-Betrieb in einer Garage. Wenn sich ihr Produkt oder Service durchsetzt, können einzelne Unternehmen innerhalb kürzester Zeit große Marktanteile gewinnen. Spezielle Regulierungen sind dennoch nicht nötig, urteilt die Monopolkommission jetzt in ihrem Sondergutachten. Denn was heute ein Monopol ist, kann morgen schon durch eine neue Geschäftsidee verdrängt werden. Viel wichtiger ist für die Kommission, die bestehende Regulierung an andere Fragen anzupassen: Wie wird mit Daten umgegangen? Welche Fusionen sollten in der digitalen Ökonomie erlaubt werden? Und ist die Wettbewerbspolitik zu langsam?

Letzteres spielt insbesondere in der sogenannten Sharing Economy eine Rolle: Neuartige Unternehmen, die sich auf das Teilen von Gütern, Dienstleistungen oder Wissen spezialisiert haben, stehen im Wettbewerb mit etablierten Anbietern. Eines der wohl bekanntesten Beispiele ist die Übernachtungsplattform Airbnb: Weil dort Privatpersonen ihre Unterkünfte anbieten, halten sie sich typischerweise nicht an die gleichen Regeln wie professionelle Anbieter, etwa Hotels. Dadurch hat Airbnb einen klaren Wettbewerbsvorteil: Hotels müssen sich beispielsweise an Hygiene- und Sicherheitsvorschriften halten – private Anbieter tun dies in der Regel nicht.

Hier muss die derzeitige Regulierung an die digitale Wirklichkeit angepasst werden. Gefragt ist dabei Schnelligkeit und genau daran könnte es haken: Für eine digitale Wettbewerbspolitik sind zunächst analoge Ressourcen – Personal mit ausreichend Zeit – nötig.

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Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung Regionale Vorherrschaft schadetArrow

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