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Vom 21. bis zum 27. August findet in Stockholm zum 21. Mal die Weltwasserwoche statt. Wie in den Vorjahren wird dabei zu diskutieren sein, wie man gegen Wasserverschwendung vorgeht. Selbst in Ländern mit knappen Ressourcen ist das der Fall, wenn Wasser keinen oder einen zu geringen Preis hat. Am besten wäre es in diesen Fällen, den Preis zu erhöhen und armen Bevölkerungsgruppen eine Ausgleichszahlung zu leisten. Ein weiteres Thema wird die Abwasserreinigung sein. In vielen Gebieten fehlen Kläranlagen, während hierzulande die Standards nicht zuletzt aus Gründen des Gesundheitsschutzes heraufgeschraubt werden. Auch lässt sich Wasser dank technischer Lösungen ohne Komforteinbußen sparen - in der Landwirtschaft, in der Industrie und vom privaten Verbraucher. Vielfach mangelt es allerdings an Informationen über diese Möglichkeiten. Auch auf diesem Gebiet kann die Konferenz einiges tun.

Die Nachfrage nach Wasser wird weltweit zweifelsohne steigen, und zwar wegen einer weiter wachsenden Weltbevölkerung und wegen einer steigenden Nachfrage nach höherwertigen Nahrungsmitteln.

Der Klimawandel tut ein Übriges. Die Temperaturen steigen, die Niederschläge werden sich anders über das Jahr und den Globus verteilen als heute. Das wird mancherorts den Mangel verschärfen. Andernorts befürchten die Klimaforscher die Zunahme von Starkregen. Dieser kann nur zum Teil von den Böden aufgenommen werden. Damit gehen die Regengüsse der jeweiligen Region verloren, da das Wasser schnell in Flüssen und Bächen abfließt, anstatt zu versickern. Zudem ist das Wasser häufiger verunreinigt.

Was auf diesem Gebiet für Deutschland zu erwarten ist und welche Anpassungsmaßnahmen getroffen werden können, erforscht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Rahmen von KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten.