Weltklimagipfel Image
Quelle: Fotolia

Um eine Lösung zu finden, sind rund 190 Länder auf der Klimakonferenz von Kopenhagen zusammengekommen. Es stehen noch schwierige Verhandlungen an. Ein entscheidendes Ziel muss es sein, die aufstrebenden Schwellenländer mit ins Boot zu holen. Ohne China und Indien wird es beispielsweise schwer, die Kohlendioxid-Emissionen zu senken – China ist schon heute der größte Produzent von Klimagasen. Zumindest müsste sich das Reich der Mitte dazu verpflichten, den Anstieg seiner Emissionen zu bremsen.

Die Industrieländer sollten ihrerseits mindestens einen ebenso anspruchsvollen Beitrag leisten, wie ihn die EU versprochen hat: Brüssel hat zugesagt, im Jahr 2020 mindestens 20 Prozent weniger CO2 als 1990 auszustoßen, Deutschland will ein Minus von 40 Prozent erreichen. Doch vor allem Nordamerika stellt sich quer: Die Vorschläge aus den USA und Kanada laufen auf Reduktionen um gerade einmal 4 bzw. 3 Prozent hinaus.

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als bahnbrechender Erfolg gefeiert. Bis zum 18. November sitzen nun in Marrakesch jene Staaten zusammen, die das Abkommen bereits ratifiziert haben. Sie müssen ihren Worten Taten folgen lassen – keine einfache Aufgabe. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 29. August 2016

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein KompendiumArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

EEG-Reform
IW-Nachricht, 8. Juli 2016

EEG-Reform Ein bisschen mehr MarktArrow

Der Bundestag hat die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet. Ab 2017 wird nicht mehr jedes Windrad und jede Solaranlage gefördert. Stattdessen müssen sich die Betreiber auf die Förderung bewerben. Das hat Vorteile, geht jedoch nicht weit genug. mehr