Auch ein Konjunkturpaket Image
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Nicht nur aus den bereits einen Tag nach der Wahl steigenden Aktienkursen wird deutlich, dass Unternehmen und damit der Wirtschaft durch den Wahlausgang nun ein klarer Kurs vorgegeben wird – ein Kurs, der Investitionsvorhaben auf sicherere Füße stellt. Man kann sogar so weit gehen und sagen, dass die Verhinderung der Fortsetzung einer doch konturlosen und vermutlich paralysierten Großen Koalition oder gar ein Parteienbündnis am linken Spektrum aus Sicht der Wirtschaft nun wie ein kleines Konjunkturprogramm wirkt. Denn man erinnere sich kurz, welche wirtschaftsfeindlichen Programmpunkte die Linkspartei im Köcher hatte.

Um nur zwei zu nennen: Rückkehr zur Rente mit 65, was die Arbeitskosten spürbar nach oben getrieben hätte, sowie Anhebung des Spitzensteuersatzes schon für Facharbeitereinkommen, was die Leistungsbereitschaft der Menschen gemindert hätte. Aber auch bei den Grünen und der SPD findet sich eine Vielzahl von Vorhaben, die die Wirtschaft belastet und den sich abzeichnenden Konjunkturaufschwung behindert hätten. Die Liste der Grausamkeiten reicht von der Einführung flächendeckender Mindestlöhne bis hin zu umfangreichen Steuererhöhungen, welche selbst mittlere Einkommen betrafen. Statt den Soli endlich zu kippen, wollten SPD und Grüne eine weitere Abgabe unter dem Deckmantel Bildungssoli sowie eine Vermögens- und Börsenumsatzsteuer einführen. All diese Grausamkeiten hätten Wachstum verhindert und den Standort D geschwächt.

Nicht von den Parteien angekündigt hätte dem Bürger wohl auch eine Mehrwertsteuererhöhung ins Haus gestanden, wenn der Wahlausgang dieses erlaubt hätte. Dies wäre Gift für den Konsum gewesen.

Interview, 24. Februar 2017

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Im Interview mit dem Business Insider spricht Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, über die von Donald Trump angekündigten Strafzölle, die Pläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz – und über das Glücklichsein. mehr

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Gastbeitrag, 22. Februar 2017

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Teile der Agenda 2010 wieder ändern. Für ihn ist das eine Frage der Gerechtigkeit. Dabei war es gerade die Agenda 2010, die viele Menschen zurück in die Arbeit brachte und der deutschen Wirtschaft wieder Schwung verlieh, schreibt IW-Ökonom Holger Schäfer in einem Gastbeitrag auf n-tv.de. mehr