Mittelstand fehlt Zeit für Innovationen Image
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Während sich die Kernbranchen der Metall- und Elektroindustrie, wie Fahrzeugbau, Maschinenbau und Elektroindustrie, als Zugpferd der hiesigen Innovationskraft erweisen, sind die Innovationsausgaben mittelständischer Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern jüngst „nur“ konstant geblieben. Das zeigt die neuste Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Doch wer als Grund dafür an Finanzierungsschwierigkeiten denkt, der liegt falsch: Dank der aktuellen Niedrigzinsphase herrschen rosige Zeiten bei der Innovationsfinanzierung. Vielen Mittelständlern fehlt dank voller Auftragsbücher schlicht die Zeit, sich um Innovationen zu kümmern, während große Unternehmen ihre Innovationsbudgets eher langfristig und strategisch planen können.

Unter dem Strich können sich die Anstrengungen deutscher Unternehmen auf jeden Fall sehen lassen: Die gerade vom Europäischen Patentamt veröffentlichten Zahlen zu den Patentanmeldungen des vergangenen Jahres bestätigen Deutschland – wiederum dank der M+E-Industrie – mit großem Abstand als Europameister im Erfinden.

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28. November 2016

EDV und Optoelektronik Eine Branche steht unter StromArrow

Die Hersteller von EDV-Geräten, mikroelektronischen Komponenten, Optoelektronik, Sensorik und Medizintechnik haben 2015 insgesamt 71 Milliarden Euro umgesetzt – gut 9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit hat sich die Hochtechnologiebranche in einem schwierigen globalen Umfeld hervorragend behauptet. mehr auf iwd.de

24. November 2016

Türkei Zurückbesinnen statt weitermachenArrow

Immer intensiver diskutiert die Europäische Union, ob sie die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen sollte. Doch nicht nur deshalb wäre die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan gut beraten, ihren politischen Kurs zu korrigieren: Mit ihm schickt sie sich an, alles zu zerstören, was sie in den vergangenen Jahren für die Türkei erreicht hat. mehr auf iwd.de

18. November 2016

M+E-Strukturbericht Global aktiv, regional verankertArrow

Die internationale Vernetzung der Wirtschaft schreitet weiter voran. Eine treibende Kraft in diesem Prozess ist die Metall- und Elektro-Industrie. Die M+E-Exporte der 44 Industrie- und Schwellenländer, in denen der Wirtschaftszweig am stärksten vertreten ist, sind seit dem Jahr 2000 von 3,4 auf mehr als 8,7 Billionen Dollar gestiegen. Der M+E-Strukturbericht 2016 zeigt aber auch, dass trotz zunehmender Globalisierung heimatnahe Märkte weiterhin von großer Bedeutung sind. mehr auf iwd.de