Bislang für die Katz Image
Quelle: Fotolia

Im Portfolio der arbeitsmarktpolitischen Instrumente führt der Vermittlungsgutschein ein Nischendasein: Von den Gesamtausgaben für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Höhe von insgesamt 16,8 Milliarden Euro entfallen darauf ganze 45 Millionen Euro.

Dass der Gutschein nicht stärker genutzt wird, hat nicht zuletzt die Bundesagentur für Arbeit (BA) zu verantworten. Die Arbeitsvermittler müssten ihn stärker bewerben. Doch die BA ist über die private Konkurrenz nicht recht glücklich. Sie beklagt eine Tendenz zum Rosinenpicken bei den Vermittlern sowie Drehtür- und Mitnahmeeffekte.

Private Vermittler kritisieren, dass ihnen Steine in den Weg gelegt werden. Die bürokratischen Hürden zur Einlösung der Gutscheine bei einer erfolgreichen Vermittlung sind unnötig hoch. Zudem ist die Vergütung für die Vermittlung schwieriger Fälle zu niedrig und obendrein seit der Einführung des Instruments im Jahr 2002 nicht angehoben worden.

Auf einen Kritikpunkt hat der Gesetzgeber immerhin reagiert: Ab 2011 besteht ab einer Dauer der Arbeitslosigkeit von 6 Wochen ein Anspruch auf den Vermittlungsgutschein. Bisher galt eine Frist von 2 Monaten. Im Interesse einer zügigen Vermittlung wäre allerdings die ersatzlose Streichung der Wartezeit die beste Lösung.

„Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“
Interview, 9. Februar 2017

Klaus-Heiner Röhl auf brandeins.de „Bis 2020 haben wir Vollbeschäftigung“Arrow

IW-Ökonom Klaus-Heiner Röhl prognostiziert, dass es auch im Osten Deutschlands bis zum Jahr 2020 vielerorts Vollbeschäftigung geben wird. Im Interview mit dem Onlinemagazin brandeins.de spricht er außerdem über Pendler-Hochburgen und Abwanderungsregionen. mehr

„Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“
Interview, 21. November 2016

Hans-Peter Klös in den VDMA-Nachrichten „Industrie 4.0 verspricht steigende Beschäftigung“Arrow

Wie die Digitalisierung den Arbeitsmarkt verändert, erläutert Dr. Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Interview mit dem Magazin des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. mehr