Verkehrsinfrastruktur Image
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Allein die drei genannten Bundesländer melden jedes Jahr 60 Prozent aller Staukilometer in Deutschland. Der Grund dafür ist einfach: Während der Verkehr permanent zunimmt, wird seit mindestens 15 Jahren viel zu wenig Geld in die Autobahnen investiert. Die Folgen spürt jeder Autofahrer – Spurrillen und Staus.

Zwar gibt der Bund pro Jahr etwa 6 Milliarden Euro für seine Fernstraßen aus, nötig wären aber eher 8,5 Milliarden Euro, um das Netz bedarfsgerecht zu gestalten. Allein zwischen 2000 und 2010 häufte sich ein Fehlbetrag von mehr als 25 Milliarden Euro zwischen dem geschätzten Investitionsbedarf und den tatsächlichen Investitionen an.

Erschwerend kommt hinzu, dass Planungsinstrumente wie der Bundesverkehrswegeplan mit dieser Mangelwirtschaft nicht fertig werden. Statt das Geld in die Krisenschwerpunkte zu lenken, fließt es nach wie vor eher in den Osten. Die Folgen kriegen die Autofahrer jetzt zu spüren. Gerade auf den Hauptverkehrsachsen im Westen sind viele Fahrbahnen kaputt– und ohne Ausbau droht der Kollaps. Im Jahr 2010 zählte der ADAC bereits 400.000 Kilometer Staulänge auf den deutschen Autobahnen, Tendenz stark steigend. Denn der Güterverkehr von den Seehäfen ins Hinterland wird sich bis 2025 verdoppeln. Ohne deutlich höhere Investitionen in die betroffenen Autobahnen dürfte schon die Hälfte dieses höheren Verkehrsaufkommens in den Dauerstau führen. Und Geld sollte eigentlich da sein, denn immerhin nimmt der Finanzminister über Maut und Steuern gut 45 Milliarden Euro pro Jahr ein.

12. September 2016

Autos Immer ältere Autos auf Deutschlands StraßenArrow

Zu Beginn des Jahres 2016 waren gut 45 Millionen PKW in Deutschland zugelassen - fast vier Millionen mehr als vor acht Jahren. Dennoch werden die Autos im Schnitt immer älter. Das spiegelt sich sowohl in der Pannenstatistik als auch im durchschnittlichen Spritverbrauch wider. mehr auf iwd.de

30. August 2016

Straßenbau Kein Personal – keine AutobahnArrow

Der Bund stellt in diesem Jahr mehr Investitionsmittel für das Fernstraßennetz bereit. Dennoch dürfte der Neu- und Ausbau nicht in allen Bundesländern im erhofften Maße vorankommen. Das liegt an einem entscheidenden Engpass. mehr auf iwd.de

CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein Kompendium
Gutachten, 29. August 2016

Thomas Puls CO2-Regulierung des Straßenverkehrs in Europa – ein KompendiumArrow

Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr