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Der erste schwarze Präsident der USA hat es erneut geschafft - trotz einer Arbeitslosigkeit von knapp 8 Prozent und einer immer weiter zunehmenden Staatsverschuldung. Nun muss Barack Obama dringend die wirtschaftspolitischen Herausforderungen angehen. Sein Krisenmanagement hat es bislang nicht geschafft, den amerikanischen Traum wiederzubeleben. Dazu waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach der globalen Finanzkrise wohl zu schlecht. Und das Wirtschaftswachstum von jährlich rund 2 Prozent reichte in den vergangenen Jahren nicht aus, um die hohe Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen.

Ähnlich wie die Staats-Chefs vieler europäischer Länder steht Barack Obama vor einem riesigen Schuldenberg: Gut 16 Billionen US-Dollar – das sind 12 Nullen hinter der 16 – schuldet der amerikanische Staat seinen Gläubigern und die Tendenz ist steigend. Eine Haushaltssanierung ist also dringend notwendig. Doch gleichzeitig sind Investitionen in die marode Infrastruktur überfällig. Die für Anfang 2013 erwartete „fiskalische Klippe“ – dann werden Staatsausgaben gekürzt und einst von George W. Bush durchgesetzte Steuersenkungen werden zurückgenommen – könnten zwar zur Staatskonsolidierung beitragen. Doch sie würde auch einen wachstumsbremsenden Effekt haben, was die Demokraten vielleicht dazu bewegt, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, die wiederum Geld kosten.

Die Sozialpolitik hat die Vereinigten Staaten während Obamas erster Amtszeit ein Stück näher an das Europäische Modell heran gebracht. Durch seine Gesundheitsreform ermöglichte er eine Krankenversicherung für Millionen von US-Bürgern, die sich sonst auch weiterhin keinen Arztbesuch hätten leisten können. Vor allem das hat ihm die Sympathie vieler Europäer gesichert. Laut Umfragen hätten etwa drei Viertel der EU-Bürger für Obama gestimmt.

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Das IW hat analysiert, was die EU tun kann, um die Herausforderungen zu meistern und die Wirtschaft langfristig zu stärken. Unter anderem kommt dabei der EZB eine zentrale Rolle zu. Die Ergebnisse und die Entwicklungen erläutert IW-Direktor Michael Hüther in einem Pressegespräch. mehr

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IW-Kurzbericht, 20. Januar 2017

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Donald Trump is now the 45th president of the USA. Behavioral economics can explain why he was successful even though his positions are somewhat controversial. Furthermore, his success raises critical implications for Europe’s next elections. Some of the main reasons for the success of populist politicians are explained. mehr

Deutsche Autobauer in den USA
IW-Nachricht, 16. Januar 2017

Deutsche Autobauer in den USA Importsteuer schadet US-Interessen Arrow

Donald Trump greift die deutschen Autobauer an und droht mit Strafsteuern für Autoimporte. Dabei übersieht er, dass die deutschen Hersteller längst ein wichtiger Player an US-Standorten sind: Sie bauen dort nicht nur für den US-Markt, sondern gehören inzwischen zu den wichtigsten Fahrzeugexporteuren der USA. mehr