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Die Expansion der Teilzeit ist eine tragende Säule des Arbeitsmarkterfolgs der vergangenen Jahre. Im Jahr 1998 gab es lediglich 5,9 Millionen Teilzeitstellen. Zehn Jahre später waren es bereits 9 Millionen. Drei Viertel der neuen Stellen besetzen Frauen. Für sie ist Teilzeit ein wichtiges Instrument, Beruf und Familie miteinander zu verbinden: Lediglich 20 Prozent der Frauen arbeitet Teilzeit, weil keine Vollzeitbeschäftigung zu finden war.

Teilzeit hat, anders als vielfach behauptet, auch keine negativen Folgen für die soziale Sicherung. Denn 80 Prozent der Teilzeiter leben mit weiteren Erwachsenen in einem Haushalt. In den meisten dieser Fälle ist der Partner vollzeitbeschäftigt und sorgt z.B. im Alter für die Sicherung des Lebensstandards. Die mit den Rentenbeiträgen der Teilzeitkraft erworbenen Ansprüche sind insofern ein Zubrot, leben müssen die meisten davon nicht.

Teilzeitarbeit – Kein Problem für die Rente
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Minijobs im Alter
IW-Nachricht, 30. August 2016

Minijobs im Alter Rentner wollen sich was gönnenArrow

In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen Minijob. Was einige Politiker vorschnell als Signal für eine steigende Altersarmut werten, ist aber eigentlich positiv: Die Entwicklung dürfte eher auf einen gesunden Arbeitsmarkt zurückzuführen sein. mehr

IW-Kurzbericht, 1. August 2016

Dominik Enste Arbeitsplatz PrivathaushaltArrow

Die Schwarzarbeit in Privathaushalten ist in den letzten 10 Jahren um bis zu einem Viertel gesunken. Dies ist insbesondere auf den großen Anstieg der Haushaltshilfen in Minijobs (plus 270 Prozent) zurückzuführen. Dennoch arbeiten weiterhin rund drei Millionen Haushaltshilfen in Deutschland schwarz. mehr

Frauen in Deutschland
17. März 2016

Infografik Frauen in DeutschlandArrow

Nicht nur am Equal Pay Day wird thematisiert, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich ein Fünftel weniger verdienen als Männer. Die Gründe für diesen Unterschied sind vielfältig. Zum einen arbeiten Frauen viel häufiger als Männer in Teilzeit, weil sie sich eben immer noch mehr um den Nachwuchs kümmern als die Herren der Schöpfung. Das macht sich dann auch bei den Aufstiegschancen bemerkbar. Zum anderen sind Frauen öfter in Berufen und Branchen tätig, in denen weniger bezahlt wird als etwa in der Metall- und Elektro-Industrie. mehr auf iwd.de