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Das Rheinisch-Westfälische-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat nun zu diesem Thema ein Gutachten vorgelegt. Demnach sollten Arbeitnehmer mit „sozialem Druck“ verhindern, dass „Eliten“ wie Lokführer unverhältnismäßige Lohnforderungen stellen. Im Ergebnis würde das allerdings zu untragbaren innerbetrieblichen Konflikten führen. Der RWI-Vorschlag übersieht zudem, dass die Berufsgruppen unterschiedliche Drohpotenziale haben – es zählt die faktische Streikmacht, nicht der Beitrag der Streikenden zur Wertschöpfung oder ihre Qualifikation. Problematisch ist auch die Idee, einer Berufsgewerkschaft das Streikrecht zu nehmen, damit sie keinen eigenständigen Tarifvertrags erwirken kann, wenn eine Branchengewerkschaft zuvor einen Tarifvertrag für alle Berufsgruppen geschlossen hat. Ein solcher Eingriff wäre allenfalls dann denkbar, wenn die Beschäftigten zuvor eine Gewerkschaft als repräsentativ für alle anerkannt hätten.

Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn
IW-Nachricht, 7. Dezember 2016

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Die Deutsche Bahn verhandelt derzeit wieder mit der Eisenbahnergewerkschaft EVG und der Lokführergewerkschaft GDL. In den vergangenen Jahren zeigte sich vor allem die GDL als besonders streikfreudig. Doch diesmal drohen gleich beide Gewerkschaften mit Warnstreiks. mehr

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

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Im Dezember 1916 wurden die Gewerkschaften in Deutschland als Interessenvertreter der Arbeitnehmer anerkannt. Hundert Jahre später kämpfen nicht nur die deutschen Gewerkschaften gegen ihren Bedeutungsverlust. mehr