Tarifabschlüsse Image
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Im Öffentlichen Dienst trat Ver.di zu Jahresbeginn noch mit einer 8-Prozent-Forderung an. Übrig blieben davon dann insgesamt 4,2 Prozent, allerdings verteilt auf zwei Stufen und 24 Monate Laufzeit. Etwas bescheidener ging es im Einzelhandel zu. Dort wollte die Gewerkschaft stolze 6,8 Prozent, heraus kamen dann in der Summe 3,5 Prozent an prozentualen Lohnsteigerungen, die sich ebenfalls über zwei Jahre verteilt. Moderater ging es in den krisengeschüttelten Exportindustrien zu. In der Druck- und Stahlindustrie wurden 5 bzw. 4,5 Prozent mehr Geld verlangt, daraus wurden jeweils 2-prozentige Erhöhungen.

Damit sind die Zeiten üppiger Tariflohnsteigerungen zwar vorerst vorbei. Stabile Preise sorgen aber in diesem Jahr dafür, dass das Verdienstplus das Portemonnaie auch real füllt. Dadurch winken in der Krisen-Tarifrunde 2009 höhere Reallohngewinne als in der Boom-Tarifrunde 2008 – auch wenn der Lohnzuwachs nominal geringer ausfällt.

13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de

Verdi im Kampfmodus
IW-Pressemitteilung, 9. Januar 2017

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Lufthansa, Eurowings, Amazon – das Jahr 2016 war wieder reich an Streiks. Das liegt auch an der veränderten Strategie von Verdi, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt: 15 Jahre nach ihrer Gründung setzt die Dienstleistungsgewerkschaft zunehmend auf Konfrontation. mehr

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Im Jahr 2001 schlossen sich fünf Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleis­tungsgewerkschaft (ver.di) zusammen. Fünfzehn Jahre nach der Gründung fällt die ver.di-Bilanz eher gemischt aus. Die Anzahl der Mitglieder sank um 27 Prozent und die Tarifbindung ging in einzelnen Tarifbereichen spürbar zurück. mehr