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Grund für den Studienanfängerboom sind nicht nur die doppelten Abiturientenjahrgänge in Bayern und Niedersachsen, sondern auch die gestiegene Studierneigung – nicht zuletzt bei Bewerbern aus der beruflichen Bildung. Seit 2009 gilt nämlich auch ein Meister- oder Fachwirtabschluss als allgemeine Hochschulreife. Der enorme Anstieg in den technischen Fächern hängt nicht zuletzt mit dem Wegfall der Wehrpflicht zusammen. Außerdem wächst der Zustrom von Studienbewerbern aus dem Ausland, die sich ebenfalls besonders häufig in Ingenieurstudiengänge einschreiben.

Der Aufwärtstrend bei den Studienanfängerzahlen dürfte sich noch eine Weile fortsetzen: In diesem Jahr verlassen in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Brandenburg und zum Teil auch in Hessen doppelte Abiturientenjahrgänge die Schulen. Bleibt die Studierneigung weiterhin so stabil, so werden die Anfängerzahlen noch bis mindestens 2021 auf diesem hohen Niveau bleiben.

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