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Schon heute sind staatlich verordnete Abgaben für die Hälfte des Haushaltsstrompreises verantwortlich. In den nächsten Jahren wird dieser Anteil laut Gutachten noch weiter ansteigen, wenn nicht bald gegengesteuert wird. Der wesentliche Preistreiber ist dabei das Erneuerbare Energien Gesetz: 2014 werden bereits 19,4 Milliarden Euro für die Förderung von Sonne, Wind und Biomasse ausgegeben. Je nach Szenario kann sich diese Summe bis 2018 auf über 31 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.

Um diese Kosten zu begrenzen braucht es mehr, als nur eine „Reparatur“ einzelner Elemente der Förderung im kommenden Jahr. Denn mehr Effizienz und Innovationen entstehen vor allem durch mehr Wettbewerb. Im Koalitionsvertrag werden Elemente einer marktnäheren Preisfindung bei der Förderung der erneuerbaren Energien genannt – die Schlagworte lauten Direktvermarktung, Marktprämien und Auktionierung. Diese und andere ähnliche Ideen sollten möglichst schnell realisiert werden, um die Kostendynamik der Energiewende im Sinne der Privathaushalte und Unternehmen zu bremsen.

Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Hubertus Bardt / Esther Chrischilles: Strompreis-Check – Wie viel Markt steckt heute und in Zukunft im Strompreis?

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Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 12. Januar 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Rally der Metallpreise macht Verarbeitern zu schaffenArrow

Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Metallmärkten hat sich auch zum Ende des vergangenen Jahres hin fortgesetzt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) stieg im Dezember um 3,6 Prozent, nachdem er im November bereits um 11,5 Prozent in die Höhe gegangen war, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

Industriemetallpreis-Index
Gastbeitrag, 14. Dezember 2016

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Industriemetallpreis-Index springt um ein ZehntelArrow

Die Notierungen an den internationalen Metallmärkten sind im November stark gestiegen. Außer Gold und Silber sind alle bedeutenden Metalle deutlich teurer geworden, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

12. Dezember 2016

M+E-Strukturbericht Das Wissen entscheidetArrow

Humankapital, Forschung und Entwicklung, wissensintensive Tätigkeiten – mit diesen Zutaten erwirtschaften hochentwickelte Länder wie Deutschland ihren Wohlstand. Für die Metall- und Elektro-Industrie sind sie neben handfesten Rohstoffen wie Öl, Metall und Seltenen Erden von besonderer Bedeutung. mehr auf iwd.de