Spitzensteuersatz Image
Quelle: Fotolia

Denn neben Einkommenseffekten hat jede Steuer auch Anreizeffekte. Das nutzt der Gesetzgeber vor allem bei Verbrauchsteuern. So soll beispielsweise die Tabaksteuer zu weniger Krankheits- und Todesfällen durch Rauchen führen und die Branntwein-, Bier- und Alcopopsteuer den Alkoholmissbrauch reduzieren. Auch bei der Besteuerung von Einkommen und Vermögen gibt es solche Anreizeffekte: Müssen hohe Steuern gezahlt werden, arbeiten Menschen nicht so gerne wie bei niedrigeren Steuern.

Die jüngsten Gedankenspiele zum Spitzensteuersatz träfen gerade Personenunternehmen hart. Denn deren Gesellschafter gehören häufig zu den Steuerpflichtigen, die mit dem Spitzensteuersatz belastet werden. Doch wenn sie in Zukunft viel mehr Geld an den Fiskus abführen müssen, haben sie weniger übrig, um es in ihr Unternehmen zu investieren.

IW-Kurzbericht, 16. Februar 2017

Markus Demary The End of Low Interest Rates?Arrow

After the economic recovery has strengthened and inflation rates have increased, hopes for higher interest rates emerged among savers, while debtors began to fear higher financing costs. This article argues, that there is room for higher interest rates, but this room is small compared to historical interest rate levels. mehr

Gastbeitrag, 8. Februar 2017

Tobias Hentze auf makronom.de Wenn nicht jetzt, wann dann?Arrow

Es erscheint als ein Luxusproblem für die Politik: Wohin mit den Überschüssen in den öffentlichen Haushalten? Schulden tilgen, Investitionen erhöhen? Bei genauem Hinsehen ist eine Option den anderen überlegen: Die Zeit ist reif für eine Steuerentlastung, die diesen Namen verdient. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Tobias Hentze im Online-Magazin für Wirtschaftspolitik makronom.de. mehr

Reform der Grunderwerbsteuer
Gutachten, 6. Februar 2017

Tobias Hentze / Björn Seipelt / Michael Voigtländer Reform der GrunderwerbsteuerArrow

Deutschland gilt als Mieternation. Lediglich 45 Prozent der Haushalte in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden. Dies liegt zum großen Teil an der hohen Grunderwerbssteuer. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat untersucht, was nötig wäre, um die Wohneigentumsquote zu erhöhen. mehr