Arbeit gegen Armut Image
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Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat unlängst untersucht, welche Faktoren die sogenannte Einkommensmobilität beeinflussen. Demnach sind für den Aufstieg von einer unteren in eine höhere Einkommensklasse vor allem drei Faktoren entscheidend:

1. Arbeit. Von überragender Bedeutung ist der Erwerbsstatus. Wer arbeitslos oder nicht erwerbstätig ist, hat kaum Chancen, auf der sozialen Leiter nach oben zu klettern. Wer hingegen einen Job findet oder seine Arbeitszeit von Teilzeit auf Vollzeit ausdehnt, hat sehr gute Chancen aufzusteigen.

2. Bildung. Universitätsabsolventen haben eine fast dreimal so hohe Chance, aus der untersten Einkommensschicht nach oben aufzusteigen wie Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

3. Haushaltstyp. Die größere Zahl der Alleinerziehendenhaushalte hat zu einem statistisch höheren Armutsrisiko beigetragen. Alleinerziehende haben meist erst dann eine größere Chance sich finanziell zu verbessern, wenn sie mit einem Partner zusammenziehen.

Gastbeitrag, 29. Dezember 2016

Christoph Schröder in der Fuldaer Zeitung Mindestlohn belastet den ArbeitsmarktArrow

Zwei Jahre nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zieht Christoph Schröder, Experte für Tarifpolitik und Arbeitsbeziehungen im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, in einem Gastbeitrag für die Fuldaer Zeitung eine ernüchternde Bilanz. mehr

Gastbeitrag, 27. Dezember 2016

Knut Bergmann und Judith Niehues in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Wahrnehmung und WirklichkeitArrow

Tendenziell neigen insbesondere gutverdienende Menschen dazu, ihre Einkommensposition zu unterschätzen, wobei die Deutschen im internationalen Vergleich besonders pessimistisch sind. Ein Gastbeitrag von IW-Kommunikationsleiter Knut Bergmann und IW-Verteilungsforscherin Judith Niehues in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr

Armuts- und Reichtumsbericht
IW-Nachricht, 14. Dezember 2016

Armuts- und Reichtumsbericht Viele positive EntwicklungenArrow

Mittlerweile kursiert der Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung im Internet. Der Bericht deutet auf viele positive Entwicklungen hin, dennoch werden in vielen Medien vor allem negative Befunde betont. Das ebenfalls dokumentierte Auseinanderdriften von gefühlter und messbarer Realität dürfte sich dadurch weiter verstärken. mehr