Silvesterfeuerwerk Image
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Die deutschen Feuerwerker sind eine kleine Branche mit 24 Betrieben. Sie geben 3.500 Menschen Arbeit. Während Böller und einfache Raketen fast nur aus dem Ausland kommen, haben sich die heimischen Pyrotechniker auf den Markt für hochwertige Feuerwerke spezialisiert. Zu den Rennern gehören Batterien mit bis zu 254 Raketen, die den Himmel für mehrere Minuten mit buntem Lichterglanz verschönern. Darüber hinaus wird aber auch Profi-Feuerwerkstechnik für Großveranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerte hergestellt. Diese Technik kann auch im Ausland gegen die fernöstliche Konkurrenz bestehen, wie die Exportquote der Branche von 66 Prozent zeigt.

Insgesamt setzte die deutsche pyrotechnische Industrie 2010 900 Millionen Euro um – das heimische Silvesterfeuerwerk ist also nur ein Nebengeschäft. Im Billig-Segment, das zum Jahreswechsel vor allem vom jüngeren Publikum nachgefragt wird, dominiert China: Von den Importen in Höhe von 76 Millionen im Jahr 2010 entfielen 97 Prozent auf das Reich der Mitte.

24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Im Fadenkreuz: der Überschuss
IW-Trends, 7. Februar 2017

Michael Hüther im Handelsblatt Im Fadenkreuz: der ÜberschussArrow

Die deutschen Exporterfolge werden im Ausland kritisch beäugt. Doch wer die Politik zum Handeln auffordert, muss gute Gründe haben. Protektionismus muss sich jedenfalls Deutschland nicht vorwerfen lassen. Ein Gastbeitrag im Handelsblatt von IW-Direktor Michael Hüther. mehr