Silvesterfeuerwerk Image
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Die deutschen Feuerwerker sind eine kleine Branche mit 24 Betrieben. Sie geben 3.500 Menschen Arbeit. Während Böller und einfache Raketen fast nur aus dem Ausland kommen, haben sich die heimischen Pyrotechniker auf den Markt für hochwertige Feuerwerke spezialisiert. Zu den Rennern gehören Batterien mit bis zu 254 Raketen, die den Himmel für mehrere Minuten mit buntem Lichterglanz verschönern. Darüber hinaus wird aber auch Profi-Feuerwerkstechnik für Großveranstaltungen wie etwa Open-Air-Konzerte hergestellt. Diese Technik kann auch im Ausland gegen die fernöstliche Konkurrenz bestehen, wie die Exportquote der Branche von 66 Prozent zeigt.

Insgesamt setzte die deutsche pyrotechnische Industrie 2010 900 Millionen Euro um – das heimische Silvesterfeuerwerk ist also nur ein Nebengeschäft. Im Billig-Segment, das zum Jahreswechsel vor allem vom jüngeren Publikum nachgefragt wird, dominiert China: Von den Importen in Höhe von 76 Millionen im Jahr 2010 entfielen 97 Prozent auf das Reich der Mitte.

24. November 2016

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Immer intensiver diskutiert die Europäische Union, ob sie die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen sollte. Doch nicht nur deshalb wäre die türkische Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan gut beraten, ihren politischen Kurs zu korrigieren: Mit ihm schickt sie sich an, alles zu zerstören, was sie in den vergangenen Jahren für die Türkei erreicht hat. mehr auf iwd.de

22. November 2016

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Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen Entwicklungen setzt der deutschen Wirtschaft zu. Das IW Köln erwartet daher, dass das Bruttoinlandsprodukt 2017 real nur noch um gut 1 Prozent wachsen wird – nach 1¾ Prozent im laufenden Jahr. Eine Rezession ist allerdings derzeit nicht zu befürchten. Das liegt vor allem an einem bestimmten Wirtschaftsbereich. mehr auf iwd.de

16. November 2016

Außenhandel Überschüsse in der Leistungsbilanz sind kein SanktionsgrundArrow

Die deutsche Wirtschaft schreibt im Außenhandel schwarze Zahlen. Anders als oft behauptet geht der Leistungsbilanzüberschuss jedoch nicht zulasten der Krisenländer im Euroraum. Vielmehr hat der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer zu einer besonders großen Nachfrage nach Produkten der deutschen Investitionsgüterbranche geführt. mehr auf iwd.de