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Die zulässigen Feinstaubemissionen von Diesel-Pkw sinken gegenüber der alten Zulassungsnorm noch einmal um 80 Prozent, die Stickoxid-Emissionen um 68 Prozent. Alle neuen Automodelle müssen diese Norm erfüllen – ab September nächsten Jahres haben sich generell alle Neufahrzeuge daran zu halten. Doch nicht nur Autobauer müssen Vorschriften zu Stickoxid- und Feinstaub beachten, sondern auch die Kommunen dürfen bestimmte Belastungen in ihrer Luft nicht mehr tolerieren. Unter anderem deshalb gibt es Umweltzonen.

Von den Euro-Normen profitieren daher viele Städte. Kommunen, die bislang nicht wussten, wie sie die ab nächsten Jahr geltenden strengeren Grenzwerten für Stickoxide einhalten sollen, könnten so entlastet werden – vorausgesetzt, möglichst viele Pkw-Besitzer tauschen ihren herkömmlichen fahrbaren Untersatz schnell gegen ein Euro-5-Fahrzeug. Anfang 2009 fuhren knapp 97.000 dieser umweltfreundlichen Autos durch die Republik. Alternative Antriebe wie Hybride oder Elektrofahrzeuge gibt es noch zu wenige, als dass sie in naher Zukunft die Schadstoffemissionen spürbar reduzieren werden.

21. Oktober 2016

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China verfolgt mit dem Infrastrukturprojekt „Neue Seidenstraße“ nicht nur wirtschaftliche Interessen, glaubt Martin Uebele von der University of Groningen. Der Dozent für „Economic and Social History“ geht davon aus, dass Peking auch auf der politischen Bühne eine wichtigere Rolle spielen will. Kein Wunder, schließlich sieht sich China nach seinem historischen Selbstverständnis als Weltmacht. mehr auf iwd.de

One Belt One Road – Chinas neue Seidenstraße
IW-Kurzbericht, 17. Oktober 2016

Thomas Puls One Belt One Road – Chinas neue SeidenstraßeArrow

China treibt das Projekt der Neuen Seidenstraße voran. Hohe Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur anderer Länder wurden beschlossen. Damit will China zum einen den Zugang zu den Weltmärkten effizienter gestalten und zum anderen die Entwicklung seiner bislang wirtschaftlich abgehängten Provinzen fördern. mehr

17. Oktober 2016

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Auf rund 850 Milliarden Dollar beläuft sich das Investitionsvolumen der „Neuen Seidenstraße“, die unter anderem für eine bessere Anbindung der wirtschaftlich abgehängten Provinzen Chinas sorgen soll. Der massive Ausbau des internationalen Schienen- und Seewegenetzes dient aber auch noch einem weiteren Ziel: Peking möchte mit den geplanten Routen Richtung Westen den grenzüberschreitenden Handel in seine Nachbarländer stärken. mehr auf iwd.de