Russland-Sanktionen Image
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Um die Auswirkungen eines Handelsembargos gegenüber Russland möglichst realitätsnah abzuschätzen, sind die IW-Experten für ihre Simulation von folgenden Annahmen ausgegangen:

1. Es kommt zu einem vollständigen Verbot von Exporten nach Russland.

2. Importe aus Russland werden ebenfalls vollständig untersagt.

3. Die Importe aus Russland werden durch Zulieferungen aus anderen mit Deutschland verbündeten Staaten ausgeglichen.

Natürlich, so die IW-Experten, sind die Annahmen der Simulation nicht völlig unproblematisch. Denn in wieweit andere Länder tatsächlich in der Lage wären, beispielsweise die russischen Erdgaslieferungen nach Deutschland zu übernehmen, ist nicht klar.

Auch ein 100-prozentiges Exportverbot gen Russland ist nicht ausgemacht: Es könnten auch nur sogenannte Dual-Use-Waren – also Güter, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können – für den Export verboten werden. Dann würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent schrumpfen. Das entspräche etwa 5,5 Milliarden Euro.

Dies wäre der Preis, der zu zahlen wäre, wenn die Krise nicht mit diplomatischen Mitteln gelöst werden kann. Vieles spricht dafür, dass die russische Wirtschaft davon härter betroffen sein wird als die deutsche. In jedem Fall gilt bei dieser Entscheidung jedoch das Primat der Politik.

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11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de

Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf Focus Online Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"Arrow

Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr