Bayern jetzt vorn Image
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Innerhalb Deutschlands hat sich das Wachstumsgefälle 2007 erheblich reduziert. Lagen 2006 zwischen dem Spitzenreiter im Südwesten und dem Schlusslicht Berlin volle 3,2 Prozentpunkte, so schrumpfte die Spanne im vergangenen Jahr auf nur noch 1,5 Punkte, wobei die rote Laterne Schleswig-Holstein hält. Die Hauptstadtregion konnte sich nach Jahren der Wachstumsschwäche mit plus 1,8 Prozent dem Durchschnitt annähern.

In Ostdeutschland streitet man sich einstweilen, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Denn der Zuwachs betrug zuletzt nur 2,4 Prozent - im Westen waren es 2,5 Prozent. Je Einwohner gerechnet sieht die Bilanz östlich der Elbe indes gar nicht einmal so schlecht aus, weil die Bevölkerung schrumpft, im Westen aber noch zulegt. Mit 68 Prozent des westdeutschen Pro-Kopf-Niveaus hat das Bruttoinlandsprodukt im Osten den höchsten Wert seit der Vereinigung erreicht.

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Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

16. Januar 2017

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Was passiert, wenn ein Land sprunghaft mehr Einwohner bekommt? Ob die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen Deutschland mittelfristig teuer zu stehen kommt oder ob sie sich wirtschaftlich sogar auszahlt, hängt im Wesentlichen von einem Punkt ab: wie gut sich die Zuwanderer auf dem heimischen Arbeitsmarkt integrieren. mehr auf iwd.de

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Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr