Stütze des Konsums Image
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Nach einigen mageren Lohnrunden lagen die Tarifzuwächse schon im vergangenen Jahr erstmals seit 2003 wieder über der Teuerungsrate – allerdings nur um 0,2 Prozentpunkte. In diesem Jahr setzt sich dieser Trend verstärkt fort. Aufs ganze Jahr gerechnet dürften die Tariflöhne real um 1,5 bis 2 Prozent zulegen. Allerdings kommt dies bei vielen Arbeitnehmern nur teilweise an. Denn die tatsächlich ausgezahlten „Effektivverdienste“ steigen in der Regel langsamer als die Tarife. Das liegt an tariflichen Öffnungsklauseln, die für betriebliche Bündnisse für Arbeit genutzt werden, an der in einigen Branchen geringen Tarifbindung der Betriebe, aber aktuell auch an der Kurzarbeit. Insgesamt dürfte die positive Reallohnentwicklung aber dennoch dazu beitragen, den Konsum zu stützen und „deflationären“ Tendenzen gegenzusteuern.

The Contribution of Supply and Demand Factors to Low Inflation
IW-Kurzbericht, 20. September 2016

Michael Hüther / Markus Demary IW Monetary Outlook: The Contribution of Supply and Demand Factors to Low InflationArrow

Eurozone inflation underperforms since the beginning of 2013 and monetary policy struggles to stabilize it since then. The items of the aggregate inflation rate indicate that low inflation is due to both supply and demand factors and weak demand is caused by indebtness and unemployment. Additional monetary policy measures are not required in the current situation because monetary policy has long lags when economies are indebted and it already helped to reduce cyclical unemployment. mehr

17. August 2016

Tarifverhandlungen Tariflich ein friedliches JahrArrow

Nachdem im vergangenen Jahr einige Verhandlungen aus dem Ruder liefen, ist im ersten Halbjahr 2016 wieder Ruhe in die Tarifpolitik eingekehrt. Es gab keine Großkonflikte und die Spartengewerkschaften agierten bislang geräuschlos. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 22. Juli 2016

Hagen Lesch / Paula Hellmich Tarifverhandlungen – Rückkehr zur HarmonieArrow

Die Tarifverhandlungen sind im ersten Halbjahr 2016 vergleichsweise harmonisch verlaufen. Dies zeigt eine Auswertung von 13 Wirtschaftszweigen mit fast 12 Millionen Beschäftigten. mehr