Qualität der Ausbildung Image
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Der Report zeigt, dass die Mehrheit der Azubis mit der Qualität der Ausbildung zufrieden ist. Weit oben im Ranking der Jugendlichen landen wieder Industrieberufe wie Industriemechaniker oder Mechatroniker, aber auch Bank- und Industriekaufleute. Diese Berufe sind häufig mit hohen Ausbildungskosten für die Unternehmen verbunden. Sie lagen beispielsweise für einen Industriemechaniker schon im Jahr 2009 bei rund 18.500 Euro. Knapp die Hälfte der Kosten machte hier die Ausbildungsvergütung aus – neben zusätzlichen Kosten etwa für Ausbilder, Lehrmaterial und Sozialleistungen.

Abgeschlagen in der Gunst der Jugendlichen sind Berufe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe. Häufig hatten in diesen Branchen Unternehmen in den vergangenen Jahren Probleme bei der Besetzung der Ausbildungsstellen. Dies zeigt, dass nur Unternehmen, die aus Sicht der Jugend attraktiv sind, ihren Fachkräftebedarf nachhaltig sichern können.

Allerdings ist die Befragung des DBG zur Qualität der Ausbildung nicht repräsentativ. Denn befragt wurden nur Jugendliche, die an Bildungsmaßnahmen im Rahmen von Berufsschultouren der DGB-Jugend teilgenommen haben. Zudem hat der DGB nur Azubis der 25 größten Ausbildungsberufe befragt. Viele Berufe – etwa aus der Bauindustrie, in der zum Beispiel Beton- und Stahlbetonbauer-Azubis monatlich 968 Euro verdienen und damit weit über dem Durchschnitt liegen – sind im Report nicht vertreten.

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13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 9. Januar 2017

Hagen Lesch Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.diArrow

Im Jahr 2001 schlossen sich fünf Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleis­tungsgewerkschaft (ver.di) zusammen. Fünfzehn Jahre nach der Gründung fällt die ver.di-Bilanz eher gemischt aus. Die Anzahl der Mitglieder sank um 27 Prozent und die Tarifbindung ging in einzelnen Tarifbereichen spürbar zurück. mehr