Prekäre Beschäftigung Image
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Denn zum einen handelt es sich zum Beispiel bei der Zeitarbeit überwiegend um unbefristete, sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs. Nur weil Mitarbeiter in der Zeitarbeitsbranche arbeiten, sind sie noch lange nicht prekär beschäftigt. Manche Zeitarbeiter bekommen im Übrigen inzwischen den gleichen Lohn wie Stammarbeiter – dafür sorgt das Equal-Pay-Prinzip, das die Gewerkschaften selbst eingefordert haben.

Zweitens vergisst die IG Metall, dass in den vergangenen Jahren die Beschäftigung stark angestiegen ist. Diese zusätzlichen Jobs waren zwar oftmals flexible Erwerbsformen wie Teilzeit oder Minijobs. Die absolute Zahl der Stammkräfte hat sich dadurch aber nicht verringert. Die neuen Teilzeitstellen gingen also nicht auf Kosten der regulären Beschäftigung, sondern sie kamen on top: Dadurch ist nicht zuletzt die Zahl der Arbeitslosen gesunken. Überdies haben sich Menschen, die bislang dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung standen, überlegt, doch berufstätig zu werden. Was ist daran schlecht?

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

Crowdworking Ruf nach RegulierungArrow

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

17. Oktober 2016

Arbeitnehmerüberlassung Zeitarbeitsbranche unter DruckArrow

Mit 949.000 überlassenen Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt 2015 wurde in der Zeitarbeit ein neuer Höchststand erreicht. Allerdings fallen die Wachstumsraten nicht mehr so hoch aus wie in früheren Jahren. Zudem drohen der Branche neue Belastungen durch die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. mehr auf iwd.de

iwd
30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de