Pendlerpauschale Image
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Ein solches steuerpolitisches Hin und Her macht keinen Sinn. Deshalb ist Aktionismus fehl am Platz, auch wenn der hohe Spritpreis die Autofahrer belastet und eine höhere Pendlerpauschale bei allen Sympathie weckt, die mit dem Auto zur Arbeit fahren. Aber die Pauschale ist für alle Arbeitnehmer gleich hoch, unabhängig davon, welches Verkehrsmittel sie benutzen. Deshalb kann sie nicht ewig konstant bleiben und sollte bei allgemein steigenden Beförderungskosten erhöht werden. Das gilt allerdings nicht für kurzfristige Benzinpreisschwankungen.

Sozial ungerecht ist eine höhere Pendlerpauschale jedoch nicht. Denn Fahrtkosten sind laut Gesetz Aufwendungen, die notwendig sind, um überhaupt Einkommen erzielen zu können. Solche Werbungskosten müssen vom Bruttolohn oder –gehalt abgezogen werden, denn in Deutschland ist nur das Einkommen steuerpflichtig, das nach Abzug solcher Ausgaben verbleibt. Im Klartext: Wer höhere Werbungskosten hat, hat effektiv weniger verdient.

Gastbeitrag, 8. Februar 2017

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Es erscheint als ein Luxusproblem für die Politik: Wohin mit den Überschüssen in den öffentlichen Haushalten? Schulden tilgen, Investitionen erhöhen? Bei genauem Hinsehen ist eine Option den anderen überlegen: Die Zeit ist reif für eine Steuerentlastung, die diesen Namen verdient. Ein Gastbeitrag von IW-Ökonom Tobias Hentze im Online-Magazin für Wirtschaftspolitik makronom.de. mehr

Reform der Grunderwerbsteuer
Gutachten, 6. Februar 2017

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Deutschland gilt als Mieternation. Lediglich 45 Prozent der Haushalte in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden. Dies liegt zum großen Teil an der hohen Grunderwerbssteuer. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat untersucht, was nötig wäre, um die Wohneigentumsquote zu erhöhen. mehr

IW-Kurzbericht, 31. Januar 2017

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Aus ökonomischer Sicht haben es Bund und Länder verpasst, im Rahmen der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzen die Fehlanreize bei der Grunderwerbsteuer zu beheben. Denn in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Landesregierungen den Steuersatz erhöht, da sie die Mehreinnahmen nicht mit den anderen Ländern teilen müssen – anders als bei anderen Steuerarten. mehr