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Dem neuen OECD „Migrationsausblick“ zufolge ist die dauerhafte Zuwanderung nach Deutschland zwischen 2007 und 2011 von 232.800 auf 290.800 Personen gestiegen. Ein Trend, der sich weiter fortsetzen dürfte: Im Jahr 2012 kamen laut Statistischem Bundesamt 369.944 Personen mehr nach Deutschland, als das Land verließen.

Nun wird allerdings von einigen Interessensgruppen und Medien behauptet, Deutschland gelänge es nicht, ausländische Fachkräfte im Land zu halten. Gestützt wird diese These auf die Beobachtung der OECD, dass nur jeder zweite Grieche und jeder dritte Spanier länger als ein Jahr in Deutschland bleibt.

Allerdings ist diese Schlussfolgerung so nicht richtig. Denn ein großer Teil der Zuwanderung ist von vorneherein nicht auf Dauer auslegt – so fallen etwa Auslandssemester und Auslandspraktika, aber auch internationale Personalaustauschprogramme statistisch ins Gewicht. Und die vorübergehende Zuwanderung wird immer dann attraktiver, wenn ein Land auch mehr dauerhafte Zuwanderer anzieht. Bleibt eine große Zahl von Zuwanderern weniger als ein Jahr in Deutschland, kann man also keineswegs daraus schließen, dass es Probleme mit der Zuwanderung insgesamt gibt.

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MINT-Herbstreport 2016
Gutachten, 30. November 2016

Christina Anger / Oliver Koppel / Axel Plünnecke MINT-Herbstreport 2016 – Bedeutung und Chancen der ZuwanderungArrow

MINT-Kräfte haben eine zentrale Bedeutung für die Innovationskraft in Deutschland. Vor diesem Hintergrund ist es eine gute Nachricht, dass die Erwerbstätigkeit von MINT-Akademikern von 2011 bis 2014 um rund 84.000 pro Jahr gestiegen ist. In vielen Regionen Deutschlands leisten Zuwanderer einen Beitrag gegen Fachkräfteengpässe. mehr

How migration impacts the housing market
IW-Nachricht, 25. Oktober 2016

Germany How migration impacts the housing market Arrow

In recent years, the German housing market has come under considerable pressure: The demand has drastically increased particularly due to the high number of international migrants, while at the same time construction activity has hit a new low. Therefore the Cologne Institute for Economic Research has made a first attempt to estimate the exact construction demand in Germany. mehr

IW-Trends, 20. September 2016

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Kulturelle Diversität als Erfolgsfaktor? Empirische Ergebnisse auf Basis des Linked-Employer-Employee-Datensatzes des IAB Arrow

Der Einfluss der kulturellen Diversität innerhalb der Belegschaft auf den betrieblichen Erfolg ist kontextabhängig. Kulturelle Vielfalt innerhalb der Belegschaft wirkt per se weder förderlich noch hinderlich. Dies ist das Ergebnis einer empirischen Auswertung von Linked-Employer-Employee-Daten für Deutschland über das Zusammenspiel kulturell unterschiedlicher Gruppen in Unternehmen und ihren (möglichen) Einfluss auf die Bruttowertschöpfung. mehr