OECD-Bildungsbericht Image
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Im vergangenen Jahrzehnt hat sich der Anteil der Hochschulabsolventen an der gleichaltrigen Bevölkerung fast verdoppelt: Im Jahr 2000 waren es 16 Prozent, im Jahr 2009 schon 31 Prozent. Der OECD ist das dennoch zu wenig. Dabei übersieht die Organisation jedoch eines: Deutschland hat im internationalen Vergleich bereits ein recht hohes Bildungsniveau. Denn im Gegensatz zu anderen Ländern bauen viele junge Menschen hierzulande über eine Berufsausbildung statt ein Studium hohe Kompetenzen auf. So bedeuten relativ wenig Akademiker – besonders im Vergleich mit den USA – nicht gleich einen Mangel an hochqualifizierten Personen.

Eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt denn auch, dass der Anteil der hochqualifizierten Bevölkerung in Deutschland bei den jungen Erwachsenen sogar höher als in den USA ist. So liegt die Bundesrepublik mit einem Anteil von 26 Prozent Hochkompetenter im Alter zwischen 25 und 29 vor den Vereinigten Staaten mit einem Anteil von 21 Prozent – nur hat nicht jeder kluge Kopf hierzulande einen Hochschulabschluss.

16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de

15. Dezember 2016

Digitale Medien „Das Entscheidende lernen Studenten nicht am Computer“Arrow

Was können digitale Medien in der Hochschullehre leisten? Welche Innovationen gibt es in Lern- und Prüfungsszenarien? Mit diesen Fragen hat sich Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der Fachhochschule Bielefeld, im Hochschulforum Digitalisierung beschäftigt. mehr auf iwd.de

"Der Master wird überschätzt"
Interview, 13. Dezember 2016

Christiane Konegen-Grenier in Zeit Campus "Der Master wird überschätzt"Arrow

Ein Bachelorabsolvent, der längere Praktika gemacht hat, wird einem Masterabsolventen, der noch nie ein Unternehmen von innen gesehen hat, garantiert vorgezogen, sagt IW-Bildungsökonomin Christiane Konegen-Grenier im Interview mit dem Studentenmagazin Zeit Campus. mehr