Falsche Weichenstellung für den Arbeitsmarkt Image

Schon mit der Entscheidung darüber, wer auf dem Arbeitsmarkt auf absehbare Zeit ohne Chance bleibt, ist die Arbeitsverwaltung überfordert. Zu vielfältig und veränderlich sind die Faktoren, die die Einstellungschancen beeinflussen. Es wäre gefährlich, Arbeitslose vorschnell abzuschreiben: Wer in einem öffentlich geförderten Job arbeiten kann, der kann in der Regel eine vergleichbare Tätigkeit auch auf dem ersten Arbeitsmarkt ausüben.

Die Strategie, das Arbeitslosenproblem dadurch zu lösen, dass man gleichsam die Arbeitslosen in den Staatsdienst übernimmt, kommt außerdem enorm teuer – wobei die Landesregierung die Rechnung gerne an den Bund weiterreichen möchte. Das Geld muss aber in jedem Fall vom Steuerzahler aufgebracht werden. Damit verbreitert sich der Abgabenkeil zwischen Brutto- und Nettoeinkommen. Die Gewerkschaften fordern in der Folge höhere Löhne. Ein höheres Lohnniveau zieht wiederum steigende Arbeitslosenzahlen nach sich. So schafft sich der Sektor der öffentlichen Beschäftigung seinen Nachschub selbst.

20. September 2016

Bundesländer-Vergleich Bayern boomt, NRW schwächeltArrow

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sind die vier größten Bundesländer in Deutschland – sowohl was die Fläche als auch was die Zahl der Bewohner angeht. Damit sind die Gemeinsamkeiten allerdings auch schon erschöpft, denn unter ökonomischen Aspekten schneiden die beiden südlichen Länder deutlich besser ab als NRW und Niedersachsen. mehr auf iwd.de

9. September 2016

Wahl Begehrtes BerlinArrow

Am 18. September wählen die Berliner ein neues Abgeordnetenhaus. Die wirtschaftlichen Perspektiven der Hauptstadt sind vielversprechend: Weil die 3,5-Millionen-Metropole vor allem bei jungen Leuten hoch im Kurs steht und zudem mit niedrigen Lebenshaltungskosten punkten kann, entwickelt sie sich zur hippen Gründerhauptstadt. mehr auf iwd.de