Neue Maut für Lkw Image
Quelle: Fotolia

Schwere Lkws verursachen Lärm, stoßen Schadstoffe und CO2 aus. Die damit verbundenen Kosten – etwa für Lärmschutz – werden heute schon zum Teil durch die Sprit- und Kfz-Steuer sowie über Mautgebühren an die Verursacher weitergereicht. Nach Ansicht der EU müssen auch die restlichen externen Kosten, die bislang von der Allgemeinheit getragen werden, den Verursachern zugerechnet werden. Der Lkw-Verkehr soll deshalb mit einer zusätzlichen Maut belastet werden. Dabei stimmen hier weder Timing noch Konzept. Sollten die Pläne komplett umgesetzt werden, könnten die Mautsätze auch für die modernsten und umweltfreundlichsten Lkw um mehrere hundert Prozent steigen. Dabei kämpfen viele Transporteure momentan ums Überleben. In der Branche wird davon gesprochen, 10 bis 30 Prozent der Kapazitäten stillzulegen.

Besonders problematisch ist die Frage der durch Staus verursachten Kosten, die ebenfalls als externe Kosten behandelt werden sollen. Wer einen Stau verursacht, muss aber bereits jetzt die Folgen selbst ausbaden – er steht im Stau und verliert jede Menge Zeit. Staukosten sind von daher keine externen Kosten. Dass sie dennoch in der Liste auftauchen, dürfte darauf zurückzuführen sein, dass sie mit Abstand die meisten Einnahmen versprechen. Und die Einnahmen aus einer Staugebühr kann der Staat sogar durch Nichtstun beim Straßenbau steigern.

12. September 2016

Autos Immer ältere Autos auf Deutschlands StraßenArrow

Zu Beginn des Jahres 2016 waren gut 45 Millionen PKW in Deutschland zugelassen - fast vier Millionen mehr als vor acht Jahren. Dennoch werden die Autos im Schnitt immer älter. Das spiegelt sich sowohl in der Pannenstatistik als auch im durchschnittlichen Spritverbrauch wider. mehr auf iwd.de

30. August 2016

Straßenbau Kein Personal – keine AutobahnArrow

Der Bund stellt in diesem Jahr mehr Investitionsmittel für das Fernstraßennetz bereit. Dennoch dürfte der Neu- und Ausbau nicht in allen Bundesländern im erhofften Maße vorankommen. Das liegt an einem entscheidenden Engpass. mehr auf iwd.de