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Auch dies ist sicherlich kein Anstieg, der deutlich im Portemonnaie zu spüren ist. Die Arbeitnehmer hatten aber dennoch etwas vom Aufschwung. Denn seit 2005 ist die Zahl der Arbeitslosen um 2 Millionen zurückgegangen. Die relativ moderaten Lohnsteigerungen haben hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet.

Ebenso ermöglichten sie es den Unternehmen, einen Puffer aufzubauen, um die vergangene Krise mit nur wenigen Entlassungen durchzustehen. Auch der Verweis auf den Einkommensrückgang der Niedrigverdiener vergleicht quasi Äpfel mit Birnen. Denn die 10 Prozent der Bevölkerung mit den niedrigsten Verdiensten im Jahr 2000 sind zumeist andere Personen als die Geringverdiener des Jahres 2010. Mehr Teilzeitbeschäftigung, Mini- und Ein-Euro-Jobs sorgen hier für Verschiebungen– aber auch für neue Verdienstmöglichkeiten.

Blickt man auf die Verteilung des Gesamteinkommens, zeigt sich, dass sowohl die Einkommensungleichheit als auch die relative Einkommensarmut seit 2004 im Trend nicht mehr gestiegen sind.

20. Februar 2017

Einkommensverteilung „Es geht uns heute deutlich besser als früher“Arrow

Mit seinem 2016 veröffentlichten Buch „Armut in Deutschland“ hat Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbands, für Furore gesorgt. Der 64-jährige Volkswirt setzt sich für Hilfen ein, die Arme wirklich erreichen. Den Meldungen über die vermeintlich bedrohte Mittelschicht tritt er vehement entgegen. mehr auf iwd.de

16. Februar 2017

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Die Mittelschicht erodiert, lautet eine These in der aktuellen Verteilungsdiskussion. Doch so pauschal stimmt das nicht, hat das IW Köln in einer Studie herausgefunden. Allerdings erreichen bestimmte Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit die Mitte als andere. mehr auf iwd.de