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Eine Autorengruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat heute den nationalen Bildungsbericht vorgelegt. Dieser beleuchtet alle zwei Jahre im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und des Bundesbildungsministeriums den Bildungsstand in Deutschland.

Eine Forderung der Autoren ist es, die Kinderbetreuung weiter auszubauen. Diesem Ziel sei Vorrang vor der Zahlung eines Betreuungsgeldes zu geben, da ansonsten die Ausbauziele nicht zufriedenstellend realisiert werden könnten.

Eine aktuelle IW-Studie belegt, dass sich der Ausbau der frühkindlichen Förderung auch für den Staat lohnt. Nach IW-Berechnungen würde bei einem flächendeckenden Angebot an Ganztagsbetreuung allein die Zahl der Vollzeit arbeitenden alleinerziehenden Mütter mit Kindern zwischen einem und zwölf Jahren um mehr als 84.000 steigen. Die Zahl der Alleinerziehenden in Teilzeit würde sich um annähernd 26.000 erhöhen.

Durch die zusätzlichen Steuereinnahmen, geringere Sozialausgaben sowie sinkende Kosten für die Nachqualifizierung, die durch eine frühere Förderung der Kinder entstehen, werden die Mehrausgaben bis zum Jahr 2035 gedeckt sein. Langfristig kann sogar eine Bildungsrendite von mindestens 5 Prozent erzielt werden.

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19. August 2016

Bildung Bildung – der Schlüssel zur Flüchtlings-Integration Arrow

Für eine reibungslose Integration von Flüchtlingen ist der Erwerb von Deutschkenntnissen zwar eine wichtige Grundlage, reicht aber allein nicht aus. Vielmehr bedarf es einer ganzen Reihe an Maßnahmen - und die kosten Geld: Allein im Jahr 2017 müsste der Staat nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) 3,5 Milliarden Euro in die Hand nehmen. mehr auf iwd.de

Kinderbetreuung
IW-Nachricht, 21. Juli 2016

Kinderbetreuung Noch ein weiter WegArrow

Im März 2016 besuchten 721.000 unter Dreijährige eine Kindertageseinrichtung oder -pflege. Damit gab es noch nicht einmal jene 750.000 Betreuungsplätze, auf die sich die Politik beim Krippengipfel 2007 verständigt hatte. Gleichzeitig ist der Bedarf in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – laut Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergibt sich aktuell eine Lücke von rund 165.000 Betreuungsplätzen. mehr

18. Juli 2016

Geburten Unehelich – na und?Arrow

Mittlerweile kommt rund jedes dritte Kind in Deutschland nichtehelich auf die Welt. Vor allem im Osten sind Mütter häufig unverheiratet – wesentlich öfter als im Westen. Und überraschenderweise erblicken die meisten West-Babys mit unverheirateten Eltern nicht in den großen Städten das Licht der Welt, sondern in eher ländlichen Regionen. mehr auf iwd.de