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Eine Autorengruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat heute den nationalen Bildungsbericht vorgelegt. Dieser beleuchtet alle zwei Jahre im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) und des Bundesbildungsministeriums den Bildungsstand in Deutschland.

Eine Forderung der Autoren ist es, die Kinderbetreuung weiter auszubauen. Diesem Ziel sei Vorrang vor der Zahlung eines Betreuungsgeldes zu geben, da ansonsten die Ausbauziele nicht zufriedenstellend realisiert werden könnten.

Eine aktuelle IW-Studie belegt, dass sich der Ausbau der frühkindlichen Förderung auch für den Staat lohnt. Nach IW-Berechnungen würde bei einem flächendeckenden Angebot an Ganztagsbetreuung allein die Zahl der Vollzeit arbeitenden alleinerziehenden Mütter mit Kindern zwischen einem und zwölf Jahren um mehr als 84.000 steigen. Die Zahl der Alleinerziehenden in Teilzeit würde sich um annähernd 26.000 erhöhen.

Durch die zusätzlichen Steuereinnahmen, geringere Sozialausgaben sowie sinkende Kosten für die Nachqualifizierung, die durch eine frühere Förderung der Kinder entstehen, werden die Mehrausgaben bis zum Jahr 2035 gedeckt sein. Langfristig kann sogar eine Bildungsrendite von mindestens 5 Prozent erzielt werden.

Ansprechpartner

30. November 2016

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Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten digital und mobil. Das führt zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – wenn die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ergreifen. mehr auf iwd.de

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Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der Digitalisierung – Befunde auf Basis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016Arrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr

Digitalisierte Arbeit
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Setzen Unternehmen verstärkt auf mobiles Arbeiten, nehmen Beschäftigte ihren Arbeitgeber als besonders familienfreundlich wahr. Das zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Für Beschäftigte ist die Digitalisierung eine Chance, Familie und Beruf besser zu vereinbaren – und die Unternehmen macht die Digitalisierung für Fachkräfte attraktiver. mehr