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Die Beratungsgesellschaft Ernst&Young lässt halbjährlich 700 Unternehmen mit weniger als 2.000 Mitarbeitern nach ihrer Geschäftslage, den Erwartungen und den Investitionsplänen befragen. Danach ist die Situation derzeit im Baubereich am besten. Die Branche profitiert offenbar bereits von den ersten Aufträgen aus den Konjunkturprogrammen der Bundesregierung. Am ungünstigsten stellt sich die Lage in der Industrie dar, was angesichts der Exportflaute nicht verwundert. Aber selbst hier sehen sechs von zehn Unternehmen ihre Lage eher positiv.

Für das zweite Halbjahr erwarten immerhin drei von zehn Unternehmen bessere Geschäfte; doppelt so viele, wie im Januar für das erste Halbjahr eine Verbesserung vorhersahen. Besonders günstig ist die Einschätzung im Handel, der hofft, dass die Krise nicht auf den Konsum durchschlägt. Die Erwartungen der ostdeutschen Betriebe sind dabei etwas verhaltener als die der westdeutschen. Dafür aber ist die Lage im Osten ohnehin besser.

Auch die Investitionsbereitschaft hat ihren Tiefpunkt erreicht. Knapp zwei Drittel der Mittelständler wollen ihre Investitionen konstant halten. Ein Fünftel plant, mehr für neue Maschinen und Anlagen auszugeben.

Bei allem Optimismus gibt es jedoch auch Verlierer: 12 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Lage als kritisch; dauert die Rezession bis ins Jahr 2010 hinein an, sieht jede siebte Firma ihre Existenz gefährdet.

9. Februar 2017

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