Minijobs der Älteren Image
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Rund 660.000 Personen über 64 bis 74 Jahren üben eine geringfügige Beschäftigung aus, das entspricht 6,6 Prozent der Bevölkerung in dieser Altersgruppe. Es wäre allerdings falsch zu unterstellen, dass die Motivation für eine solche Beschäftigung immer eine zum Leben nicht ausreichende Rente ist. Vielmehr kann es ganz verschiedene Gründe geben – zum Beispiel der Wunsch, auch nach dem Renteneintritt noch aktiv zu sein.

Auch die wachsende Zahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter ist kein Beleg für wachsende soziale Probleme der Älteren. Zum einen machen die Empfänger nur gut 2 Prozent der Rentner in Deutschland aus. Zum anderen wächst auch die Zahl der Rentner insgesamt. Außerdem handelt es sich um eine Sozialleistung, die erst 2003 eingeführt wurde. Wenn die Zahl der Anträge zunimmt, ist das von daher nicht gleichzusetzen mit wachsender Armut. Letztlich zeigt die Armutsquote, dass die Älteren eher besser dastehen als Jüngere: Während rund 11 Prozent der über 64-Jährigen als armutsgefährdet eingestuft werden, sind es bei den jüngeren knapp 14 Prozent.

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

iwd
30. September 2016

Geringfügig Beschäftigte Minijobs sind kein JobmotorArrow

Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de

Minijobs im Alter
IW-Nachricht, 30. August 2016

Minijobs im Alter Rentner wollen sich was gönnenArrow

In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen Minijob. Was einige Politiker vorschnell als Signal für eine steigende Altersarmut werten, ist aber eigentlich positiv: Die Entwicklung dürfte eher auf einen gesunden Arbeitsmarkt zurückzuführen sein. mehr