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Dass Minijob-Beschäftigte weniger verdienen als andere, kann eigentlich kaum überraschen. Denn die meisten Minijobs stellen keine gehobenen Anforderungen an die Qualifikation. Entsprechend niedrig ist der Lohn – ganz unabhängig davon, welche Qualifikation der Arbeitnehmer tatsächlich vorweisen kann. Darüber hinaus stellen die gewerkschaftsnahen Autoren selbst fest, dass geringfügig Beschäftigte durch ihre kurzen Arbeitszeiten weniger Verantwortung für betriebliche Abläufe übernehmen können. Ein Lohnabschlag zu den Stammbelegschaften kann daher durchaus gerechtfertigt sein.

Die geforderte Abschaffung der Minijobs würde den betroffenen Arbeitnehmern einen Bärendienst erweisen. Sie müssten künftig 20 Prozent von ihrem Lohn abgeben, ohne dafür nennenswert bessere soziale Leistungen zu erhalten. Am Ende würde wohl in erster Linie die Schwarzarbeit profitieren.

Ruf nach Regulierung
IW-Gewerkschaftsspiegel, 30. November 2016

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales initiierten Dialogs „Arbeit 4.0“ werden gegen Ende dieses Jahres Vorschläge präsentiert, wie die sozialen Bedingungen und Spielregeln der zukünftigen Arbeitsgesellschaft gestaltet werden sollen. Dabei wird auch über eine Regulierung des Crowdworkings diskutiert. mehr

30. September 2016

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Minijobs haben, anders als gelegentlich behauptet, nichts zum Beschäftigungsaufbau der vergangenen zehn Jahre beigetragen. Im Gegenteil: Ihre Zahl ist zuletzt sogar leicht zurückgegangen. mehr auf iwd.de

Minijobs im Alter
IW-Nachricht, 30. August 2016

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In Deutschland haben rund 900.000 Rentner einen Minijob. Was einige Politiker vorschnell als Signal für eine steigende Altersarmut werten, ist aber eigentlich positiv: Die Entwicklung dürfte eher auf einen gesunden Arbeitsmarkt zurückzuführen sein. mehr