Zuwanderung attraktiver machen Image
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Grundsätzlich ist es für den Einzelnen ein Gewinn, wenn er auch in anderen Regionen der Welt einen Arbeitsplatz findet. So bieten sich dem Banker aus dem Rhein-Main-Gebiet in guten Zeiten durchaus attraktive Jobs in London und New York. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es allerdings bedenklich, dass der Staat in die Ausbildung eines Akademikers investiert, der später aber in anderen Ländern Steuern zahlt.

Zum Problem wird dies jedoch erst dann, wenn der Abwanderung nicht genügend Zuwanderung gegenübersteht. Genau damit hat die Bundesrepublik Schwierigkeiten. Um attraktiver zu werden, sollte Deutschland das Zuwanderungsrecht ähnlich wie Kanada weniger stark reglementieren und ein Punktesystem einführen, das die Einwanderer nach ihrer Qualifikation beurteilt.

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Arbeitsmarkt
IW-Pressemitteilung, 19. Januar 2017

Arbeitsmarkt Mehr Flüchtlinge in BoomregionenArrow

Immer mehr Flüchtlinge finden einen Job, doch die Integration in den Arbeitsmarkt läuft noch nicht optimal. Das liegt auch daran, dass Flüchtlinge nicht dort wohnen, wo Arbeitskräfte fehlen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das muss sich ändern. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr