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Um die problematische Zeit bis zum kommenden Aufschwung zu überbrücken, greifen Betriebe derzeit vermehrt auf Kurzarbeit zurück. Die Regierung hat deshalb den Bezug von Kurzarbeitergeld auf bis zu 18 Monate verlängert und übernimmt auch einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge, um die Unternehmen finanziell zu entlasten. Auch andere Einsparungen können eine solche Brückenfunktion einnehmen. So planen derzeit 40 bis 50 Prozent der Metallbetriebe eine Verschiebung der Tariferhöhung. Darüber müssen die Unternehmen mit ihren Ansprechpartnern auf Betriebsebene, den Betriebsräten, diskutieren. Eine pauschale Verschiebung der Gehaltsanpassung ist damit nicht zwangsläufig verbunden. Denn es wird in jedem Einzellfall geprüft, was machbar und sinnvoll ist. Die IG Metall hat diesem Verfahren ausdrücklich zugestimmt – aus guten Gründen. Betriebliche Flexibilität ist unverzichtbar, wenn die Flächentarifbindung durch die Krise nicht leiden soll.

18. Januar 2017

IW-Verbandsumfrage 2017 Leichte Verunsicherung in der Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Die Metall- und Elektro-Industrie in Deutschland blickt vorsichtig optimistisch auf das neue Jahr: Sechs von neun Branchenverbänden der M+E-Industrie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) befragt hat, rechnen mit einem leichten Produktionszuwachs. Doch der drohende Brexit und der Regierungswechsel in den USA sorgen für Unsicherheit. mehr auf iwd.de

13. Januar 2017

ver.di Mit Streiklust gegen MitgliederschwundArrow

Fünfzehn Jahre nach der Gründung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft fällt die Bilanz gemischt aus. Die Mitgliederzahl von ver.di ging um ein gutes Viertel zurück, die Finanzen sind wieder auf dem aufsteigenden Ast – auch dank höherer Lohnabschlüsse. mehr auf iwd.de