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Um die problematische Zeit bis zum kommenden Aufschwung zu überbrücken, greifen Betriebe derzeit vermehrt auf Kurzarbeit zurück. Die Regierung hat deshalb den Bezug von Kurzarbeitergeld auf bis zu 18 Monate verlängert und übernimmt auch einen Teil der Sozialversicherungsbeiträge, um die Unternehmen finanziell zu entlasten. Auch andere Einsparungen können eine solche Brückenfunktion einnehmen. So planen derzeit 40 bis 50 Prozent der Metallbetriebe eine Verschiebung der Tariferhöhung. Darüber müssen die Unternehmen mit ihren Ansprechpartnern auf Betriebsebene, den Betriebsräten, diskutieren. Eine pauschale Verschiebung der Gehaltsanpassung ist damit nicht zwangsläufig verbunden. Denn es wird in jedem Einzellfall geprüft, was machbar und sinnvoll ist. Die IG Metall hat diesem Verfahren ausdrücklich zugestimmt – aus guten Gründen. Betriebliche Flexibilität ist unverzichtbar, wenn die Flächentarifbindung durch die Krise nicht leiden soll.

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

7. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Erfolgsstory mit ungewisser ZukunftArrow

Eine hohe und steigende Produktivität ist für die M+E-Industrie in Deutschland enorm wichtig. Nur so kann sie trotz hoher Lohnkosten ihre internationale Spitzenposition behaupten und im Export erfolgreich sein. Im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftszweigen in Deutschland haben die M+E-Branchen ihren Produktivitätsvorsprung in den vergangenen 25 Jahren ausgebaut. Seit 2011 steigt die Arbeitsproduktivität aber kaum noch. mehr auf iwd.de