Lohnforderung IG Metall Image
Quelle: Fotolia

Mit den Lohnerhöhungen und dem Beschäftigungsaufbau sind die Arbeitnehmer bereits am Aufschwung beteiligt worden. Während der Krise 2008/09 legten die Tariflöhne auf Jahresbasis nach Bundesbank-Berechnungen zwischen 2,4 und 3,3 Prozent zu, obwohl die Produktion einbrach und es eigentlich nichts zu verteilen gab. Zudem finanzierten die Unternehmen den massiven Einsatz von Kurzarbeit mit, um möglichst viele Arbeitsplätze über die Krise hinweg zu retten. Eine Nachschlagdebatte, unter welchem Etikett auch immer, ist daher nicht angezeigt.Mit ihren qualitativen Forderungen stellt die Gewerkschaft ebenfalls Maximalpositionen auf. Eine Übernahmegarantie für Auszubildende greift ebenso wie mehr Mitbestimmung bei der Zeitarbeit in die unternehmerische Freiheit ein und mindert die Attraktivität des Flächentarifvertrags.

Ansprechpartner

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-Industrie
Gutachten, 9. Februar 2017

Holger Schäfer Ökonomische Auswirkungen der Familienarbeitszeit auf die Metall- und Elektro-IndustrieArrow

Das Familiengeld soll Eltern finanziell belohnen, die sich die Erwerbsarbeit in einem Korridor von 28 bis 36 Stunden gleichmäßig aufteilen. Eine Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des Verbandes Gesamtmetall gemacht hat, zeigt, dass diese Leistung den Fachkräfteengpass in der Metall- und Elektro-Industrie verstärkt. mehr

7. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Erfolgsstory mit ungewisser ZukunftArrow

Eine hohe und steigende Produktivität ist für die M+E-Industrie in Deutschland enorm wichtig. Nur so kann sie trotz hoher Lohnkosten ihre internationale Spitzenposition behaupten und im Export erfolgreich sein. Im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftszweigen in Deutschland haben die M+E-Branchen ihren Produktivitätsvorsprung in den vergangenen 25 Jahren ausgebaut. Seit 2011 steigt die Arbeitsproduktivität aber kaum noch. mehr auf iwd.de