Lohnentwicklung Image
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Denn außer Acht bleibt, dass das Kostenniveau in der Industrie, die im Mittelpunkt des internationalen Wettbewerbs steht, nach wie vor das weltweit höchste unter den großen Volkswirtschaften ist. Übersehen wird auch, dass die Lohnzurückhaltung der zurückliegenden Jahre geholfen hat, die deutsche Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu machen. In der Euphorie nach der deutschen Einheit stiegen die industriellen Arbeitskosten dagegen in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre um jährlich 6 Prozent. Über zwanzig Jahre hinweg gerechnet ergibt sich so für die heimische Kostendynamik im Verarbeitenden Gewerbe im internationalen Vergleich nur ein leicht unterdurchschnittlicher Wert.

Die zurückhaltende Lohnentwicklung der vergangenen Jahre hat überdies geholfen, Beschäftigung aufzubauen. Durch die größere Wettbewerbsfähigkeit war es den Unternehmen zuletzt auch möglich, trotz stark sinkender Produktivität die Belegschaften weitgehend stabil zu halten. Für eine Nachschlagsdiskussion ist es deshalb auch zu früh: Die industriellen Lohnstückkosten sind aktuell noch immer um 10 Prozent höher als vor der globalen Wirtschaftskrise.

Internationale Wissensnetze
Gutachten, 28. September 2016

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Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft hängt in erheblichem Maße von innovativen Vorsprüngen gegenüber ihren internationalen Konkurrenten ab. Die IW Consult hat in einem Gutachten für die Hans-Böckler-Stiftung die Rolle internationaler Wissensnetze untersucht. mehr

17. August 2016

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Nachdem im vergangenen Jahr einige Verhandlungen aus dem Ruder liefen, ist im ersten Halbjahr 2016 wieder Ruhe in die Tarifpolitik eingekehrt. Es gab keine Großkonflikte und die Spartengewerkschaften agierten bislang geräuschlos. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 22. Juli 2016

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Die Tarifverhandlungen sind im ersten Halbjahr 2016 vergleichsweise harmonisch verlaufen. Dies zeigt eine Auswertung von 13 Wirtschaftszweigen mit fast 12 Millionen Beschäftigten. mehr