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Deutschland hat im Jahr 2012 Waren im Wert von 13,4 Milliarden Euro nach Südkorea exportiert – damit steht das Land auf Platz 19 der deutschen Exportrangliste. Vor allem deutsche Kraftfahrzeuge, Maschinen und Elektrogeräte fanden auf der Halbinsel Abnehmer. Die Einfuhren Südkoreas nach Deutschland betrugen 2012 hingegen nur 8,35 Milliarden Euro – rund 0,9 Prozent der deutschen Gesamtimporte.

Trotz des geringen Anteils sind diese Importe keinesfalls zu vernachlässigen. Denn neben klassischen Waren wie Kraftfahrzeugen und Maschinen importierte Deutschland Bestandteile für Büro- und Datenverarbeitungssysteme sowie für Sende- und Empfangsgeräte. Auch Halbleiter und integrierte Schaltungen sowie Kfz-Zuliefererteile aus Südkorea waren bei hiesigen Unternehmen gefragt. Falls es durch die Korea-Krise nun zu Lieferschwierigkeiten kommt, könnte es in Deutschland zu Produktionsausfällen kommen. Denn die aus Südkorea importierten Teile sind in der deutschen Produktion – zumindest kurzfristig – oft nur schwer zu ersetzen.

11. Januar 2017

Lohnstückkosten Die Kostenbelastung bleibt hochArrow

Die deutsche Industrie muss im Vergleich zur internationalen Konkurrenz weiterhin mit einem deutlichen Kostennachteil zurechtkommen. In den Jahren seit der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Lohnstückkosten in Deutschland sogar deutlich schneller gestiegen als im Ausland. mehr auf iwd.de

5. Januar 2017

Forschungsausgaben Aller guten Dinge sind 3,5Arrow

Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2015 mehr denn je in Forschung und Entwicklung investiert. Doch um zur internationalen Spitze aufzuschließen, reicht das gesamtwirtschaftliche Engagement noch nicht aus. Die Bundesregierung wäre deshalb gut beraten, endlich eine steuerliche Forschungsförderung auf den Weg zu bringen. mehr auf iwd.de

Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"
Gastbeitrag, 5. Dezember 2016

Jürgen Matthes auf Focus Online Kapitalflucht aus Italien? "Diese Ängste sind überzogen"Arrow

Italien steht am Scheideweg: Verliert Matteo Renzi am Sonntag das Referendum, drohen Rücktritt, Neuwahlen und eine Bankenkrise. Angeblich bringen die Italiener bereits Geld außer Landes. Doch die Interpretation ist falsch, schreibt IW-Experte Jürgen Matthes in seinem Gastkommentar für Focus Online. mehr