Koalitionsbeschlüsse in Sachen Zuwanderung Image
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So waren die durchschnittlichen Einstiegsgehälter vollzeitzeiterwerbstätiger Akademiker mit Ausnahme der Humanmediziner im Jahr 2010 allesamt niedriger. Es bleibt die Frage, warum hochqualifizierte Fachkräfte überhaupt daran gehindert werden sollten, hierzulande ihren Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten. Migrationspolitisch wäre daher ein mutigerer Schritt wünschenswert gewesen – etwa die verbindliche Einführung eines Punktesystems, das die Zuwanderung mit Kriterien wie Bildung, Sprachkenntnissen und Alter der Bewerber sowie Bedarf des Arbeitsmarkts unbürokratisch steuert.

Themen

Migrationseffekte – Integration schafft Wachstum
IW-Pressemitteilung, 16. Januar 2017

Migrationseffekte Integration schafft WachstumArrow

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. Der Effekt auf das Pro-Kopf-Einkommen ist vorerst negativ. mehr

IW-Trends, 16. Januar 2017

Tobias Hentze / Galina Kolev Gesamtwirtschaftliche Effekte der Flüchtlingsmigration in DeutschlandArrow

Auf der einen Seite sind die Effekte der Flüchtlingsmigration auf das Pro-Kopf-Einkommen und die fiskalische Bilanz leicht negativ. Auf der anderen Seite steigern die höheren Staatsausgaben verbunden mit einer zunehmenden Anzahl erwerbstätiger Flüchtlinge das Wirtschaftswachstum. mehr

Bevölkerungsentwicklung
IW-Pressemitteilung, 5. Januar 2017

Bevölkerungsentwicklung In den Großstädten wird es engArrow

Während viele ländliche Gebiete Deutschlands veröden, boomen die Großstädte. Das wird in den kommenden 20 Jahren so bleiben, zeigen Bevölkerungsprognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für Berlin, Frankfurt und München. Allein Berlin wird 500.000 neue Bewohner gewinnen. mehr