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Für die deutsche Wirtschaft wäre ein verbindliches Abkommen, in dem auch die USA, China und andere Schwellenländer sich zum Klimaschutz verpflichtet hätten, aus zwei Gründen wichtig gewesen: Die Zahl der Länder, die ihren Unternehmen keine Klimaschutzkosten aufbürden, hätte sich verringert – Wettbewerbsnachteile wären verschwunden. Zum anderen hätte ein weltweiter Klimaschutz neue Chancen für den Absatz effizienter Umwelttechnik mit sich gebracht.

Die Bundesregierung hatte ihre Selbstverpflichtung, die deutschen Kohlendioxid-Emissionen verglichen mit dem Stand von 1990 zu senken, kürzlich von 30 auf 40 Prozent erhöht. Dies nützt nun in erster Linie der EU, die ihr Gemeinschaftsziel bei 20 Prozent belassen hat. Im Endeffekt muss Deutschland also noch anspruchsvolleren Klimaschutz betreiben, während der Rest der EU sich zurücklehnen kann. Der deutschen Wirtschaft, die einen großen Teil der Klimaschutzkosten zu tragen hat, ist damit ein Bärendienst erwiesen worden.

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

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Gutachten, 29. August 2016

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Der Verkehrssektor steht bei der Dekarbonisierung vor besonderen Herausforderungen, denn der Bedarf an Mobilität von Personen und Gütern nimmt global rasant zu, vor allem in den aufstrebenden Schwellenländern. Aufgrund seiner Schlüsselstellung für die Mobilität wird die künftige Kohlendioxid-Regulierung von Pkw und Lkw eine gewichtige Rolle für die Klimapolitik spielen. mehr

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IW-Nachricht, 8. Juli 2016

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Der Bundestag hat die Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) verabschiedet. Ab 2017 wird nicht mehr jedes Windrad und jede Solaranlage gefördert. Stattdessen müssen sich die Betreiber auf die Förderung bewerben. Das hat Vorteile, geht jedoch nicht weit genug. mehr