Klimaschutz Image
Quelle: Fotolia

In Deutschland und Europa hat die Politik sich sehr auf eine eigene Vorreiterrolle verlassen:

• Als das Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde, hat sich Deutschland verpflichtet, seine Emissionen um 21 Prozent zu senken. Damit sollten andere Länder zum Mitmachen animiert werden – passiert ist nicht viel.

• Im Vorfeld der Klimaverhandlungen der vergangenen Jahre hatte Deutschland sich auf ein einseitiges Ziel von 30 Prozent weniger Emissionen festgelegt – im Glauben, andere Länder würden diesem Vorbild folgen. Doch daraus wurde wieder nichts.

• Mit dem Amtsantritt der schwarz-gelben Koalition hat Deutschland seine Reduktionsverpflichtung auf 40 Prozent erhöht. Die erneute Hoffnung, dass weitere Staaten dem deutschen Vorreiter folgen, scheiterte zum dritten Mal.

Ein internationales Klimaschutzabkommen, das die Lasten der Emissionsminderung fair verteilt, ist nach wie vor in weiter Ferne. Mehr Augenmaß in der deutschen und europäischen Klimaschutzpolitik wäre daher hilfreich.

8. November 2016

Internationale Klimapolitik Von Kyoto über Paris nach MarrakeschArrow

Vor einem Jahr wurde das Pariser Klimaabkommen als bahnbrechender Erfolg gefeiert. Bis zum 18. November sitzen nun in Marrakesch jene Staaten zusammen, die das Abkommen bereits ratifiziert haben. Sie müssen ihren Worten Taten folgen lassen – keine einfache Aufgabe. mehr auf iwd.de

Ölpreis
IW-Nachricht, 29. September 2016

Ölpreis Ende der KonjunkturspritzeArrow

Die Zeiten billigen Öls sind fürs Erste vorbei: Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die OPEC-Staaten jetzt darauf geeinigt, ihre Produktion zu deckeln. Der Ölpreis stieg sofort sprunghaft an und dürfte in den kommenden Monaten weiter zulegen. Die deutsche Wirtschaft wird die Bremseffekte schnell zu spüren bekommen. mehr

Russland-Sanktionen
IW-Nachricht, 8. September 2016

Russland-Sanktionen Sorgen um die deutsche Wirtschaft sind unbegründetArrow

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängert. Zwar ist das Land nach wie vor ein wichtiger Handelspartner für die deutsche Wirtschaft. Doch die fortdauernden Sanktionen dürften ihr nicht schaden. mehr