KITA-Plätze und Betreuungsgeld Image
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Zum 1. März 2012 wurden 558.000 Kinder unter 3 Jahren in einer Kindertageseinrichtung oder einer öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut. Bis August 2013 soll für 780.000 Kleinkinder ein Betreuungsangebot verfügbar sein. Es fehlen also noch gut 220.000 Plätze, soll das politisch gesteckte Ziel erreicht werden.

Nun hat der Gesetzgeber beschlossen, das Betreuungsgeld einzuführen. Dieses Geld wäre besser in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert – denn der Effekt des Betreuungsgelds ist für die Gesellschaft längst nicht so wie der einer verlässlichen Betreuungs-Infrastruktur.

Denn nur mit einer professionellen Kinderbetreuung können Eltern tatsächlich so viel arbeiten, wie sie sich wünschen. Gerade Alleinerziehende können so ihre Armutsgefährdung deutlich reduzieren: Vollzeitbeschäftigte Alleinerziehende sind lediglich zu 5 Prozent armutsgefährdet, bei nichterwerbstätigen liegt die Quote hingegen bei über 50 Prozent. Aber auch die Kinder profitieren vom externen Betreuungsangebot – vor allem, wenn Sie internationale Wurzeln haben.

Im Ergebnis kommt ein gutes Betreuungsangebot für Kleinkinder auch dem Fiskus zugute: Steuermehreinnahmen und sinkende Sozialausgaben übertreffen langfristig die Investitionskosten in KITA-Plätze. Beim Betreuungsgeld treten all diese positiven Effekte hingegen nicht auf.

Ansprechpartner

30. Dezember 2016

Kinderbetreuung Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer rund 228.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, sind die Gesetzespläne des Bundes ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

30. November 2016

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Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten digital und mobil. Das führt zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – wenn die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ergreifen. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 24. November 2016

Andrea Hammermann / Oliver Stettes Familienfreundliche Arbeitswelt im Zeichen der DigitalisierungArrow

Die Digitalisierung birgt Potenziale, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Laut aktuellen Befragungsergebnissen im Rahmen des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2016 sind Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen davon überzeugt. Fast jedes zweite stark digitalisierte Unternehmen – das sogenannte Unternehmen 4.0 – weist eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur auf. mehr