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Das hat zwei Gründe: Zum einen trauen die Investoren den Krisenländern, insbesondere Griechenland und Spanien, nicht zu, in absehbarer Zeit ihre Schulden- und Wirtschaftsprobleme zu lösen. Zum anderen trieb die Schweizerische Nationalbank die Investoren vom Franken weg in den Yen. Denn die Eidgenossen hatten den Franken zum Jahresende fest an den Euro gekoppelt, attraktive Höhenflüge des Frankens sind seitdem ausgeschlossen.

Dem Yen könnte allerdings bald ein ähnliches Schicksal drohen, sollte er weiter aufwerten. Schließlich leiden Japans Exportunternehmen schon jetzt unter der starken Währung. Seit Anfang 2009 wertet der Yen gegenüber dem Euro um mehr als 26 Prozent auf. Sollte die europäische Schuldenkrise eskalieren, dürfte der Yen weiter zulegen und Japans Exportwirtschaft noch weiter unter Druck setzen. Die japanische Notenbank, die schon gegen die Yen-Dollar-Aufwertung interveniert hatte, wird aber dieser Entwicklung nicht allzu lange tatenlos zusehen.

Duma-Wahl
IW-Nachricht, 16. September 2016

Duma-Wahl Die russische Wirtschaft wiederbeleben Arrow

Am Sonntag finden in Russland die Parlamentswahlen statt. Wie auch immer sich die russische Duma danach zusammensetzt, sind die Herausforderungen für die Volksvertreter enorm: Vor allem müssen sie der russischen Wirtschaft wieder auf die Beine helfen – keine leichte Aufgabe, denn die Probleme sind gravierend und tiefgreifende Strukturreformen sind notwendig. mehr

IW-Kurzbericht, 13. Juli 2016

Matthias Diermeier Iran – Economic revolution or recession?Arrow

International traders’ and investors’ expectations were raised after Iran had pledged to implement the landmark nuclear deal negotiated with the US, UK, France, Russia and Germany. While the Islamic Republic constitutes a trading hub with great economic potential, large amounts of goods or investment sums have yet to cross its borders. Instead, US-imposed sanctions that should have been lifted months ago de facto remain in place. mehr

8. Juni 2016

Japan Stagnation oder Gleichgewicht?Arrow

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt befindet sich seit 1990 in einem ökonomischen Ausnahmezustand: Japans Wirtschaft wächst nicht mehr, die Staatsverschuldung ist exorbitant hoch – und trotzdem hat das Land kaum Arbeitslose und genießt hohe Bonität. Auch die Erklärungen für dieses Phänomen klaffen weit auseinander. mehr auf iwd.de